Für Verbraucher Informativ

Mercedes Abgasskandal - mit uns holen Sie Ihr Geld zurück!

Im Mercedes Abgasskandal betreibt Daimler Benz eine Verschleierungstaktik! Bis heute kann sich kaum ein Besitzer eines Mercedes Diesels endgültig sicher sein, ob auch sein Auto vom Mercedes Abgasskandal betroffen sein wird.

Sind Sie vom Mercedes Abgasskandal betroffen?

Betroffene Mercedes Diesel bei denen ein Dieselupdate ausgeführt wurde, können eine geringere Lebenserwartung haben. Außerdem kann ein Diesel nicht zuletzt wegen drohender Fahrverbote auf dem Gebrauchtwagenmarkt nur mit einem erheblichen Wertverlust verkauft werden. Der Mercedes Abgasskandal hat also direkte Folgen für alle Besitzer eines Mercedes Diesels. Aber auch Besitzer eines betroffenen Mercedes haben Rechte. Das Stuttgarter Landgericht und andere Landgerichte haben Mercedes dazu verurteilt, betroffene Mercedes Diesel zurückzunehmen und den Verbrauchern den Kaufpreis zurückzuzahlen.

Welche Mercedes Modelle sind vom Mercedes Abgasskandal betroffen?

Zahlreiche Modelle sind inzwischen vom Mercedes Abgasskandal betroffen. Es gibt einen Pflichtrückruf für 280.000 Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b in Deutschland. Zudem läuft seit Mai 2019 ein weiterer Rückruf - diesmal für das GLK Modell. Auch ein weiterer offizieller Rückruf für die C-Klasse ist inzwischen bekannt. Zudem gibt es einen freiwilligen Rückruf (laut Mercedes eine freiwillige Kundendienstmaßnahme), der nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Diesel in Europa umfasst - auch diese Modelle sind betroffen.

Autos mit Abgasen

 

IG Mercedes Abgasskandal – für alle mit einem Diesel von Mercedes

Mit Hilfe unserer Interessensgemeinschaft erfahren Sie, ob Ihr Diesel vom Mercedes Abgasskandal betroffen ist. Mitglieder der Interessensgemeinschaft erhalten auch Zugriff auf Musterschreiben und Musterbriefe. Diese können sie im Rahmen des Abgasskandals verwenden, um ihre Rechte zu schützen. Sofern sich eine Musterfeststellungs- bzw. Sammelklage gegen Mercedes ergibt, melden wir Sie bei Bedarf kostenfrei und rechtssicher zur Klage an.

Welche Fahrzeuge und Motoren sind betroffen?

Update: Nach neustem Sachstand könnte die sogennante Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung in sehr viel mehr Mercedes-Fahrzeugen zu finden sein, als ursprünglich angenommen. Bitte prüfen Sie Ihre

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat Mercedes dazu verpflichtet 700.000 Fahrzeuge europaweit zurückzurufen. In Deutschland gilt dieser Pflicht-Rückruf für 280.000 Fahrzeuge.

Pflichtrückruf für EURO 6b Modelle von Mercedes:

  • Vito: 1,6 Liter-Diesel und 2,2-Liter Diesel (OM 622 und OM 651; für den Transporter war der verpflichtende Rückruf bereits veröffentlicht worden), Produktionszeitraum: Seit 06/2015 bzw. 09/2014 bis 09/2016 (2,2 Liter Diesel)
  • C-Klasse: C 180 d/C 200 d bzw. C 180 BlueTEC/ C 200 BlueTEC (08/2014 bis 05/2018 ) sowie C 220 d/C 250 d bzw. C 220 BlueTEC, C 250 BlueTEC, 12/2013 bis 05/2018
  • E-Klasse: E 350 BlueTEC / E 350 d (nur Coupé, C207), 02/2013 bis 12/2016
  • GLC: GLC 220 d/GLC 250 d, 06/2015 bis 06/2018
  • S-Klasse: S 300 BlueTEC HYBRID / S 300 h (OM 651, 12/2013 bis 09/2016)
  • ML-Klasse: ML 250 BlueTEC, eventuell auch GLE 250 d (11/2011 bis 06/2015)
  • G-Klasse: G 350 d (OM 642), 09/2015 bis 12/2015

Betroffene Modelle und Motoren im Mercedes AbgasskandalIm April 2019 ist klar, dass Mercedes bei weitaus mehr Fahrzeugen eine Abschaltvorrichtung verbaut hat, die als illegal gilt. Außerdem wurde zuletzt berichtet, dass Mercedes weitere bisher unentdeckte Abschaltvorrichtungen beim Dieselupdate automatisch entfernt - ohne das Kraftfahrt-Bundesamt darüber zu informieren.

Der Abgasskandal geht weiter: Im Juni musste Mercedes 60.000 GLK Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 5 zurückrufen. Auch diese haben eine illegale Abschalteinrichtung.

Daimler hat offiziell Widerspruch gegen den Bescheid eingelegt. Trotzdem ist davon auszugehen, dass es auch hinsichtlich des Urteils des Landgerichts Stuttgart noch viel Klärungsbedarf geben wird. In dem Urteil des LG Stuttgart wurde das sogenannte Thermofenster von Mercedes als illegale Abschalteinrichtung eingestuft. Es ist in nahezu allen Diesemodellen der Abgasnorm Euro 5 von Mercedes zu finden. Das bedeutet, dass nahezu alle Besitzer eines Euro 5 aus dem Hause Mercedes zu Schadensersatz berechtigt sind. Das bedeutet auch, dass sie ihren Kaufvertrag rückgängig machen können.

Inzwischen ist ein weiterer Rückruf im Mercedes Abgasskandal bekannt geworden, der die C-Klasse betrifft. Im Rahmen des GLK Rückrufs war bereits spekuliert worden, dass noch weitere Rückrufe folgen werden, da der beanstandete Motor aus dem GLK auch in zahlreichen weiteren Modellen verbaut ist. Der Mercedes Abgasskandal ist somit noch lange nicht beendet, sondern bekommt regelmäßig neues Feuer.

Das Mercedes Diesel Update

Genau wie Volkswagen hat Mercedes eigene Softwareupdates entwickelt. Diese sollen die illegale Abschalteinrichtung entfernen und die von den Dieseln ausgestoßenen Stickoxidwerte senken. Das Mercedes Diesel Update das aus einem „dreckigen“ einen „sauberen“ Diesel macht, ändert das Verhalten des Motors. Einige Verbraucher machten bereits negative Erfahrungen mit dem Mercedes Diesel Update hinsichtlich Leistungsverlusten sowie einem erhöhten Sprit- sowie AdBlue-Verbrauch.

Mercedes begründet die Abgasabschaltvorrichtung gegenüber dem Kraftfahrt-Bundesamt mit dem Motorenschutz. So heißt es, dass die betroffenen Motoren ohne Abschaltvorrichtung Schaden nehmen könnten. Deshalb nutzt Mercedes die Funktionen, die nun als illegal eingestuft werden. Die Funktionen die den Motor also ursprünglich schützen sollen, werden durch das Mercedes Diesel Update entfernt.


Daimler gewährt zwar eine Garantie für die Schäden, die aufgrund des Updates drohen. Der Kunde muss sich trotzdem mit dem Software-Update rumärgern, wie bisherige Mercedes Diesel Update Erfahrungen zeigen. Wenn nach dem Update ein Schaden auftritt, ist es sehr schwer für den Kunden, zu beweisen, dass das Update Schuld daran ist. Es wird sehr schwer sein, Haftungsansprüche für defekte Bauteile die nach dem Mercedes Diesel Update kaputt gegangen sind, geltend zu machen.

Zudem sind Sie nach einem Update an Mercedes gebunden. Gewährleistungen für ggf. vorhandene Schäden trägt Mercedes nur dann, wenn Sie Ihr Fahrzeug entsprechend innerhalb des Mercedes-Benz-Netzwerkes, also in Vertragswerkstätten zur Reparatur anmelden. Einen Bezug zum Dieselupdate wird Mercedes bei Problemen mit einem Fahrzeug innerhalb der eigenen Vertragswerkstätten sicherlich nicht zulassen.

Das Mercedes Software Update verweigern können Sie aber leider auch nicht - bei einer Weigerung, dem verpflichtenden Rückruf nachzukommen, droht die Zwangsstillegung Ihres Fahrzeugs! Aus technischer Sicht racten wir dennoch davon ab, das Software-Update aufspielen zu lassen. Grundsätzlich sollten Sie anwaltlichen Rat suchen, wenn Sie Post von Daimler bekommen und gebeten werden, das Software-Update aufspielen zu lassen.

Seit Sommer 2019 gibt es auch Freigaben vom KBA für einige Hardwarenachrüstungssysteme, auch von Mercedes. Diese sind jedoch deutlich teurer als die Software-Updates, ein Grund, warum die Hersteller sich so lange dagegen gewehrt haben und Software-Updates bevorzugen. Mercedes bietet Kunden unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 3.000 Euro, wenn sie die Hardwarenachrüstung durchführen lassen. Dies wird die Kosten vermutlich nicht einmal ganz decken. Zudem gilt dieses Angebot nur für Kunden, die in einer der Schwerpunktregionen wohnen - Berlin gehört hier zum Beispiel nicht dazu. Wer in Berlin lebt muss die Hardwarenachrüstung komplett aus eigener Tasche zahlen. Zudem geht man ein Risiko ein, denn Mercedes übernimmt keinerlei Garantie.

Mercedes Diesel Update Erfahrungen

Die Mercedes Diesel Update Erfahrungen von Mercedeskunden sind nicht immer positiv. So berichten einige Fahrer von einem erhöhten Sprit- und AdBlue-Verbrauch nach dem Update. Andere wiederum bemerkten ungewöhnliche Motorgeräusche und eine nachlassende Leistung. Auch von einer Versottung des Motors wird berichtet. Aufgrund dieser Diesel Software Update Erfahrungen von Mercedeskunden raten wir aus technischer Sicht dazu, das Mercedes Software Update zu verweigern. 

Software Updates ändern nicht die Euro Abgasnorm – Besitzer sind somit weiterhin von Fahrverboten betroffen!

Hamburg, Stuttgart und ab Herbst 2019 auch Berlin! Es werden immer mehr Fahrverbotszonen eingerichtet, damit die Stickoxid-Belastung in Innenstädten unterhalb der Grenze von 40mg/m³ bleibt. Für betroffene Dieselfahrer bedeutet das, dass sie auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen müssen, um an das Wunschziel zu gelangen. Im Fall von Stuttgart dürfen sie mit ihrem Fahrzeug gar nicht mehr im Stadtgebiet unterwegs sein. Zudem gibt es noch offene Verfahren für dutzende weitere Städte. Auch in Köln, Frankfurt und weiteren Städten könnten noch 2019 oder 2020 Fahrverbote eingeführt werden. Wenn man einen Diesel verkaufen will, der von Fahrverboten betroffen ist, muss man mit hohen Wertverlusten rechnen.

Fragen Sie sich selbst:
Würden Sie heute noch einen Diesel kaufen?
Die Antwort ist sicherlich: Nein!

Umfragen und Zulassungszahlen zeigen immer wieder, dass das Interesse am Diesel zurück geht. Besonders auffällig ist dies außerhalb von Deutschland. In allen europäischen Ländern, außer Deutschland, gab es Rückgänge bei der Zulassung von Dieselfahrzeugen und zwar zum Teil ganz erhebliche von über 20%! In Deutschland konnte sich die Nachfrage zuletzt wieder etwas erholen, allerdings kamen nach der Bekanntgabe der Zahlen wieder neue Informationen zum Abgasskandal ans Licht. Dadurch, dass die Hersteller nur das zugeben, was ihnen sicher bewiesen werden kann, erfährt die Öffentlichkeit nur häppchenweise vom wahren Ausmaß des Abgasskandals. Auch das KBA hält Rückrufbescheide unter Beschluss, scheinbar um die Hersteller vor schlechter Presse zu schützen.

Selbst neue Dieselmodelle die mit einem SCR-Cat der neusten Generation ausgestattet sind, bleiben nicht von Fahrverboten verschont. Wer als Verbraucher heute noch einen Diesel kauft, läuft Gefahr sein Geld sprichwörtlich zu verbrennen.

Die Autoindustrie ist für Fahrverbotszonen verantwortlich. In erster Linie Volkswagen, aber nun auch Mercedes. Mit ihren Tricksereien haben sie die Stickoxid-Belastung in Innenstädten zu verantworten. Aus Profitgier haben sie Fahrzeuge auf den Markt gebracht, die gar nicht hätten zugelassen werden dürfen und Sie als Bürger, Verbraucher und Kunde dürfen die Suppe jetzt auslöffeln und letztendlich sogar auch bezahlen.

Gesundheitliche Schäden für alle Bürger
Einfahrt verbotenStickoxide und Feinstaub, ausgestoßen von Diesel und Benzinern belasten die Atemluft und schädigen unserer Gesundheit. Das zeigt eine Vielzahl von Studien. Betroffen sind besonders Bürger die in Innenstädten leben und vorbelastet sind. Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Schwäche oder einer vorhandenen Erkrankung der Atemwege, wie zum Beispiel Asthmatiker leiden ganz besonders unter der Luftverschmutzung.

Alle Besitzer von Diesel betroffen
Es ist egal, ob Ihr Fahrzeug mit einer illegalen Abschaltvorrichtung ausgestattet ist oder nicht, die Fahrverbote gelten für alle Diesel einer bestimmten Abgasnorm. Während Gewerbetreibende in wenigen Fällen noch eine Ausnahmegenehmigung beantragen können, sind Verbraucher den Verboten schutzlos ausgeliefert. Betroffen sind immer Diesel der Abgasnorm Euro 4 und darunter, aber spätestens in einem zweiten Schritt trifft es in fast allen Städten, die Fahrverbote planen, auch Euro 5 Diesel. Selbst Fahrverbote für Euro 6 Diesel sind theoretisch möglich und könnten in wenigen jahren Realität werden.


Kunden von Mercedes haben einst die Fahrzeuge mit der „saubersten Dieseltechnologie der Welt“ (Werbeslogan Mercedes) gekauft und müssen jetzt den Wertverlust, der durch den Abgasskandal und durch Fahrverbote ausgelöst wurde, aus eigener Tasche bezahlen. Zudem berichten Mercedesfahrer in einschlägigen Foren bereits von negativen Erfahrungen mit dem Update. Außerdem bedeutet das Update nicht, dass Sie nun auf jeden Fall in Fahrverbotszonen einfahren dürfen.

Lassen Sie dieses Verhalten und die Wertverluste nicht auf sich sitzen, wehren Sie sich im Abgasskandal gegen die Hersteller! Amerikanische Kunden haben es einfach, sie können das Fahrzeug eintauschen bzw. bekommen Schadensersatz. In Deutschland halten sich die Hersteller im Abgasskandal dagegen mehr als zurück. Kunden müssen klagen, um Schadensersatz zu bekommen. Freiwillig bieten die Hersteller nichts an.

Wie Sie Ihr Fahrzeug an Mercedes zurückgeben

Der Mercedes Abgasskandal bedeutet für betroffene Fahrzeuginhaber, wie bereits erläutert, erhebliche Nachteile.

Nachteile für Mercedesfahrer auf einen Blick:

Wenn Sie Ihr Auto nun schnell wieder loswerden wollen, dann bleibt Ihnen nur der Klageweg. Freiwillig, also im Tausch gegen ein neues Fahrzeug ohne illegale Abschaltvorrichtung, nimmt Mercedes Ihr Fahrzeug nicht zurück. Und bei einer Neuanschaffung mit Inzahlungnahme des Altfahrzeuges müssen Sie mit einem erheblichen finanziellen Verlust rechnen.

Schadensersatzklage gegen Mercedes mit dem Ziel zur PKW Rückgabe

Mercedees A und E Klasse im Kreisverkehr in HamburgHaben Sie sich jedoch entschieden gemeinsam mit uns im Abgasskandal gegen Mercedes zu klagen stehen Ihre Chancen sehr gut, denn in vielen Urteilen wurde betroffenen Mercedes Besitzern im Abgasskandal bereits Schadensersatz zugesprochen.

Keine Angst – die Kosten für eine Abgasskandal-Klage trägt in der Regel die Rechtschutzversicherung. Für alle die über keine Rechtschutzversicherung verfügen bietet unsere Interessensgemeinschaft im Mercedes Abgasskandal die Möglichkeit sich im Voraus zur Musterfeststellungsklage, der kostenlosen Sammelklage gegen Mercedes zu registrieren. Natürlich können wir Ihren Fall auch ohne Rechtsschutzversicherung übernehmen - kommen Sie gerne auf uns zu und wir machen Ihnen ein Angebot.

Das Ziel einer Schadensersatzklage ist es, Ihren Diesel an Mercedes, also den Hersteller zurückzugeben. Mehrere Landgerichte haben in ihren Urteilen deutlich gemacht, dass sie davon ausgehen, dass Sie Ihr Auto gar nicht erst gekauft hätten, wenn Sie vorher gewusst hätten, dass Mercedes eine illegale Abschalteinrichtung in Ihrem Fahrzeug verbaut hat. Sie werfen Mercedes vorsätzliche sittenwidrige Schädigung nach Paragraph 826 BGB vor. Bei einer erfolgreichen Schadensersatzklage im Abgasskandal erhalten Sie den vollen Kaufpreis zurück. Zudem können Sie Zinsen bekommen, die mehrere tausend Euro ausmachen können. Diese sind als Ausgleich für den Gewinn gedacht, den Mercedes mit Ihrem Geld in der Zwischenzeit machen konnte. Eventuell müssen Sie eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zahlen. Diese widerum soll den Wertverlust ausgleichen, den das Auto während es in Ihrem Besitz war, erlitten hat. Sie geben dieses bei einer erfolgreichen Klage an Mercedes zurück.

Der Betrag aus Kaufpreis plus Zinsen minus Nutzungsentschädigung ist im Ergebnis aber immer wesentlich höher als der Preis den Sie für Ihr Fahrzeug auf dem Gebrauchtwagenmarkt erzielen würden. Das sich daraus ergebende Plus kann schnell mehr als 10.000 Euro betragen.

Aktuelles von HAHN Rechtsanwälte erstrittenes Urteil! Klägerin erhält nach 4 Jahren Besitz noch 85% des von ihr gezahlten Kaufpreises für eine E-Klasse. 80.000 Kilometer gefahren für nur 6.000 Euro!
Beispielrechnung für einen Mercedes E-Klasse 
Preis für Gebrauchtwagen 201541.900 €
Abzug Wertersatz für gefahrene KM12.200 €
Schadensersatz inkl. Zinsen36.000 €

Nach vier Jahren hätte die E-Klasse, die die Klägerin zwar als Gebrauchtwagen, aber erst mit sehr wenigen Kilometern auf dem Tacho gekauft hatte, ganz sicher keine 85% des ursprünglich gezahlten Kaufpreises mehr gebracht.

Mittlerweile ist allerdings umstritten, ob dieser sog. Nutzungswertersatz vom Schadensersatzanspruch des Kunden abzuziehen ist. Immer mehr Juristen, so auch die von HAHN Rechtsanwälte, fordern, den Autoherstellern diese Entlastung beim Schadenersatz zu verweigern. Denn wer andere jahrelang und systematisch täusche, dem stehe eine solche Entlastung nicht zu, sagen sie. Zudem hat der Bundesgerichtshof jüngst erklärt, dass Fahrzeuge mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung zur Nutzung im Straßenverkehr nicht geeignet waren, weil sie nicht zulassungsfähig waren. Juristisch betrachtet kann also kein Gebrauchsvorteil entstanden sein, weil der Gebrauchswert eines nicht zulassungsfähigen Fahrzeugs praktisch 0,- € ist. Dass die Fahrzeuge trotzdem zugelassen und genutzt wurden liegt allein an den Täuschungshandlungen der Hersteller.  

Im Rahmen einer kostenlosen Erstberatung prüfen wir Ihre Betroffenheit und rechnen Ihnen auch Ihre möglichen Ansprüche aus. Kontaktieren SIe uns gern, wir melden uns kurzfristig bei Ihnen zurück!

Widerruf des Autokredits – PKW an Bank zurückgeben

Widerruf des Autokredit gratis Online RechnerSollten Sie über einen Mercedes verfügen, der nicht mit einer illegalen Abschaltvorrichtung ausgestattet ist, so können Sie im Mercedes Abgasskandal einen anderen Weg gehen. Sie haben die Möglichkeit Ihr Fahrzeug über den Widerruf des Autokredits an die finanzierende Bank zurückzugeben. Diese Möglichkeit der PKW-Rückgabe ist besonders für diejenigen attraktiv bei denen die Fahrzeuge zukünftig vielleicht nicht mehr in Fahrverbotszonen einfahren dürfen. Anders als beim Schadensersatz ist hier auch jetzt noch der Abschluss einer Rechtschutzversicherung möglich, die die anwaltlichen Kosten deckt. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Der Widerruf des Autokredits ist für Verbraucher (nicht für Gewerbetreibende) dann möglich, wenn der Verkäufer zum Erwerb des Autos auch die Finanzierung vermittelt hat. Wenn Sie eine solche Finanzierung abgeschlossen haben, sprechen Anwälte von einem sogenannten Verbundgeschäft. Bei einem erfolgreichen Widerruf des Kreditvertrages wird der Kaufvertrag ebenfalls rückabgewickelt.

Als Konsequenz geben Sie Ihr Fahrzeug zum Beispiel an die Mercedes Bank zurück und erhalten im Gegenzug alle getätigten Zahlungen, also Raten und Anzahlung erstattet. Zudem können Sie Anspruch auf Zinsen haben. Auch hier werden viele Gerichte eine Nutzungsentschädigung abziehen. Bei Verträgen, die nach Juni 2014 geschlossen worden sind, sollte das unserer Auffassung nach jedoch nicht mehr vorkommen, da eine Gesetzesänderung greift.

Der Widerruf des Autokredits ist möglich, weil fast alle Banken Fehler in ihren Verträgen gemacht haben. Dadurch wird die 14-tägige Widerrufsfrist nicht in Gang gesetzt. So ist es möglich den Vertrag auch noch nach Jahren zu widerrufen. Die Fehler zu erkennen ist für juristische Laien jedoch kaum möglich, da es oftmals um einzelne Begriffe geht, die dafür sorgen können, dass eine Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß ist. Sehr oft betreffen die Fehler den Beginn der Widerrufsfrist. Für den Verbraucher muss klar und unmissverständlich zu erkennen sein, wann seine Frist beginnt. Oft steht in Verträgen zum Beispiel, "Die Frist beginnt frühestens....". Hieraus kann der Verbraucher zwar erkennen, dass der Beginn noch von weiteren Faktoren abhängt, aber welche das sind, ist daraus nicht zu erkennen. Unsere Anwälte sind Spezialisten auf dem Gebiet des Widerrufs und wissen genau, worauf zu achten ist. Wenn die Banken in Ihrem Kreditvertrag Fehler gemacht haben, finden wir sie!

Senden Sie uns Ihre Vertragsunterlagen zu. Wir prüfen diese auf Fehler und sagen Ihnen auch, mit welchen Rückzahlungen SIe rechnen können. Alles kostenfrei und unverbindlich im Rahmen einer Erstberatung!

Urteile im Mercedes Abgasskandal

Seit Oktober 2018 gibt es regelmäßig neue Urteile im Mercedes Abgasskandal. Ausgerechnet das Landgericht Stuttgart am Stammsitz von Daimler hat schon mehrmals zugunsten von Verbrauchern entschieden. Auch die Landgerichte Hanau, Heilbronn, Itzehoe und Mönchengladbach haben Mercedes schon zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt. Sie alle werfen Mercedes vorsätzliche sittenwidrige Schädigung gemäß Paragraph 826 BGB vor. Teilweise ging es dabei um Fahrzeuge, die bisher nicht durch das KBA zurückgerufen worden sind. Auch Mercedes Fahrzeuge, die bisher nur Teil der freiwilligen Kundendienstmaßnahme sind, werden von Gerichten also als mangelhaft angesehen. Da nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Diesel von Mercedes Teil dieser Kundendienstmaßnahme sind, erhöht sich die Zahl der Kunden, die Schadensersatz fordern können beträchtlich. Lassen auch Sie gleich Ihre Betroffenheit prüfen!

Auch wurde Mercedes schon zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt, wenn die Kläger das Auto gar nicht mehr besaßen. Statt dieses an Mercedes zurückzugeben, konnten sie einen Ausgleich zahlen. Im Endeffekt stehen unterm Strich dann gut und gerne 10.000 Euro Gewinn für die Kläger.

Welche Motoren sind betroffen?

Derzeit ist davon auszugehen, dass folgende Mercedes Motoren vom Abgasskandal betroffen sind:

OM622

OM626

OM642

OM651

Was wirft das Kraftfahrt-Bundesamt Mercedes vor?

Der "Spiegel" berichtete, dass bei Mercedes Benz, bzw. der Daimler AG in einigen Fahrzeugen Funktionen existieren, die hauptsächlich dazu entwickelt wurden, auf dem Prüfstand Abgase zu reduzieren. Die Funktion „Bit 15“ soll zum Beispiel dazu entwickelt worden sein, um nach etwa 26 Kilometern die Abgasnachbehandlung auszuschalten und somit den Motor zu schonen. Die Funktion „Slipguard“ erkennt hingegen anhand von Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerten, ob sich ein Fahrzeug auf dem Prüfstand befindet. Auch von einem sogenannten "Thermofenster" ist oft die Rede. Dabei wird die Zuführung von Adblue abgeschaltet. Das soll den Motor vor einer Versottung schützen. Es bedeutet aber auch, dass die Abgasreinigung bei kälteren Temperaturen abgeschaltet wird. Inzwischen gab es auch aufgrund der "Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung" einen verpflichtenden Rückruf.

Was bedeutet der Mercedes Abgasskandal für betroffene Autofahrer konkret?

Sie haben erhebliche Wertverluste und deswegen schlechte Chancen auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Durch das Mercedes Dieselupdate kann sich der Sprit- und Adblueverbrauch erhöhen und das Fahrzeug hält vermutlich nicht mehr so lange.

Wie stehen meine Chancen, wenn ich klage?

Die Chancen für eine erfolgreiche Klage im Abgasskandal stehen grundsätzlich gut. Immer mehr Gerichte sagen, dass die schon beschriebenen Abschaltfunktionen von Mercedes mit denen von Volkswagen gleichzusetzen sind. Die Kosten für eine Abgasskandal-Klage trägt in der Regel die Rechtsschutzversicherung. Es besteht für Sie kein Kostenrisiko!

Gelten Fahrverbote auch nach dem Dieselupdate?

Ja! Das Mercedes Dieselupdate ändert nicht die Euro Abgasnorm Ihres Fahrzeugs. Das Software-Update von Mercedes entfernt nur die illegalen Abschaltvorrichtungen. Ihr Fahrzeug behält aber seine Euro-Norm, die es ja aufgrund der Tests auf dem Prüfstand erhalten hat. Durch die Entfernung der illegalen Abschalteinrichtung sollen diese gemessenen Werte nun auch auf der Straße erreicht werden. Derzeit gelten in Hamburg, Darmstadt und Stuttgart Fahrverbote.

Kann ich das Mercedes Software Update verweigern?

Wenn Ihr Fahrzeug Teil des Pflichtrückrufs ist, werden Sie gezwungen, das Update durchzuführen. Wenn Sie das Mercedes Software Update verweigern, dann droht im schlimmsten Fall die jeweilige KFZ-Zulassungsstelle mit der Zwangsstilllegung des Fahrzeugs. Bei der freiwilligen Maßnahme allerdings können Sie das Mercedes Software Update verweigern. Wir raten grundsätzlich aus technischer Sicht davon ab, die Software auf ihr Fahrzeug aufspielen zu lassen. Zum einen ist der Nutzen fragwürdig und zum anderen können Folgeschäden entstehen, die noch gar nicht abzuschätzen sind.

Mein Diesel ist bisher nicht vom Abgasskandal betroffen. Ich habe ihn über eine Finanzierung erworben – macht der Widerruf des Autokredits Sinn?

Der Widerruf das Autokredits macht immer dann Sinn, wenn der Verkäufer zusammen mit dem Fahrzeug auch einen Kredit vermittelt hat. Dann sprechen Anwälte von einem Verbundgeschäft. Widerruft man den Autokredit in einem Verbundgeschäft, werden beide Verträge, das heißt Kauf- und Darlehensvertrag, rückabgewickelt. Der Kunde gibt das Fahrzeug an die Bank zurück und erhält die gezahlten Raten erstattet. Der Widerruf ist also ganz unabhängig vom Abgasskandal und der Betroffenheit davon möglich.

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