Diesel Mehrverbrauch nach Software-Update bei Mercedes

Nach dem Software-Update bei Mercedes verzeichnen viele Dieselfahrer einen Mehrverbrauch an Sprit und AdBlue.

In Mercedes Foren berichten betroffene Autofahrer, dass der Spritverbrauch um bis zu zwei Liter pro 100 Kilometer gestiegen sei. Das summiert sich! Etliche tausend Euro an Zusatzkosten können über die Laufzeit des Wagens gesehen so zusammenkommen. Entsprechend groß ist die Verärgerung, denn die Betroffenen zahlen nach dem angeblich kostenlosen Update doch noch obendrauf! Da hilft auch nicht der in vielen Fällen von Mercedes angebotene 100 Euro Gutschein für alle Kunden, die das Update durchführen lassen. Hiermit lassen sich die Kosten des Mehrverbrauchs wohl kaum ausgleichen.

Wenn auch Sie diese oder andere negativen Maßnahmen nach dem Software-Update wahrgenommen haben, ist es völlig verständlich, dass Sie sauer sind. Nutzen Sie deshalb Ihre Rechte und fordern Sie Schadensersatz von der Daimler AG. Diese hat Sie durch den Verkauf eines Wagens mit unzulässiger Abschalteinrichtung vorsätzlich und in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise geschädigt. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie und unverbindliche persönliche Beratung durch einen unserer Fachanwälte an. Nutzen Sie Ihre Chance!

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Das könnte Sie der Diesel Mehrverbrauch kosten

Schon ein Liter Mehrverbrauch kann bei einer Gesamtlaufleistung von 400.000 Kilometern, die Diesel regelmäßig erreichen Zusatzkosten von rund 5.000 Euro verursachen! Erhöht sich der Verbrauch nach dem Update gar um zwei Liter sprechen wir hier schon von 10.000 Euro. Von wegen kostenloses Software-Update!

Mercedes hat geschummelt und die Kunden sollen es ausbaden. Sie werden gezwungen das Software-Update aufzuspielen, da im Falle eines Pflichtrückrufs sonst die Zwangsstilllegung droht. Doch mit dem Update holen sie sich etliche Probleme an den Hals, die mit hohen extra Kosten verbunden sind. Darunter fallen nicht nur ein erhöhter Spritverbrauch, sondern auch ein teilweise extrem erhöhter AdBlue-Verbrauch, sowie frühzeitige Reparaturen von Verschleißteilen. Kosten, die an den sowieso schon betrogenen Kunden hängen bleiben.

Mercedes und VW in einer Reihe

Wodurch entsteht der Diesel Mehrverbrauch nach dem Update?

Der höhere Dieselverbrauch nach dem Update kann mehrere Ursachen haben:

Generell soll die Beseitigung der illegalen Abschalteinrichtung einen dauerhaften Betrieb der Abgasreinigung verursachen. Danach ist diese permanent eingeschaltet. Logischerweise erhöht sich so der Energieverbrauch des Fahrzeugs und so erklärt sich auch der Mehrverbrauch an Diesel nach dem Update.

Eine Liqui Moly Präsentation von 2019 widmet sich den Problemen moderner Dieselmotoren. Sie geht auch auf die Folgen der Software-Updates ein. So ist zu lesen, dass der Mehrbrauch nach dem Update unter anderem auf die veränderte Abgasrückführung (AGR) zurückzuführen ist. Durch das Update bleibt das AGR-Ventil länger offen, es entstehen aber mehr Rußablagerungen am Ventil selbst, im Ansaugkrümmer und an den Einlassventilen. Das mindert den Wirkungsgrad der Abgasreinigung. Wird jedoch mehr Kraftstoff eingespritzt, lässt sich das ein stückweit ausgleichen und die gewünschte NOx-Reduktion erreichen.

Eine Beispielrechnung zum Spritverbrauch:

Hier sehen Sie, wie sich der Mehrverbrauch finanziell auswirken kann:

Dieselpreis pro Liter in Euro 1,30  
Zu erwartende Gesamtlaufleistung km Dieselverbrauch auf 100 km in Litern Gesamtpreis für Diesel auf Lebenszeit
400000 5 26.000
400000 6 31.200
400000 7 36.400
400000 8 41.600

Beim erhöhten Spritverbrauch bleibt es nicht!

Neben einem erhöhten Spritverbrauch nach dem Mercedes Update müssen die Kunden mit weiteren Benachteiligungen rechnen:
Manche Fahrer berichten über eine verringerte Motorgesundheit. Sie zeigt sich im erhöhten Batterieverbrauch, anhand unstimmiger Geräusche und durch konkrete Motorschäden. Die Lebensdauer des Fahrzeugs verringert sich, was insgesamt von einem Wertverlust begleitet wird.
Daimler widerum garantiert, dass durch das Update angeblich keine Probleme oder Änderungen bezüglich Verbrauch oder Leistung entstehen sollen - die Realität sieht anders aus. Bei technischen Problemen in Folge des Updates will der Hersteller die Reparatur kostenfrei übernehmen. Dafür müssten jedoch die Verbraucher beweisen können, dass ihr Fahrzeug aufgrund des Software Updates einen Schaden erlitten hat. Wie soll das funktionieren?

Zumal Daimler sich natürlich mit keinem Cent an den erhöhten Spritkosten beteiligen wird. Der Autobauer verweist auf Nachfrage auf die individuelle Fahrweise jedes einzelnen. Die sich kaum nach dem Update geändert haben dürfte....
Betroffene bleiben folglich auf dem Schaden und den damit verbundenen Kosten sitzen. Für die Kunden entsteht ein erheblicher wirtschaftlicher Nachteil.

Kein Update, kein Mehrverbrauch!

Wir empfehlen: Verzichten Sie zunächst auf das Update, sofern es Ihnen möglich ist, denn die negativen Folgen können schwerwiegend sein. Solange Ihr Fahrzeug Teil der freiwilligen Kundendienstmaßnahme ist, können Sie das Update verweigern. Müssen Sie jedoch zum Pflichtrückruf in die Werkstatt, ist das nicht möglich. Bei einer Weigerung droht Ihnen sogar die Zwangsstilllegung.
Wenn Sie können, verzichten Sie, denn durch das Update entstandene Schäden sind schwer nachzuweisen. Zudem ist unklar, ob die Updates ihre geplante Funktion überhaupt korrekt erfüllen und die Abgasreinigung danach dauerhaft richtig arbeitet.

Wenn Sie sich aus dieser unfairen Situation befreien möchten, kontaktieren Sie uns!

Schadensersatz statt Mehrverbrauch

Als erfahrene Anwälte im Dieselskandal können wir Ihnen eine Lösung bieten, die Sie vor den möglichen Folgen eines Mercedes Updates bewahrt:

Sie geben Ihren Wagen zurück und lassen sich den Kaufpreis erstatten.

Wir klagen für Sie gegen Mercedes auf Schadensersatz, denn der Autohersteller hat Sie vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt. So können Sie Ihren Wagen zurückgeben und erhalten den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer erstattet.

Sie widerrufen Ihren Autokredit.

In Ihrem Wagen wurde noch keine unzulässige Abschalteinrichtung nachgewiesen, er ist jedoch von Fahrverboten und natürlich auch einem Wertverlust betroffen und Sie möchten ihn deshalb loswerden? Wenn Sie Ihren Wagen über Ihren Händler finanziert haben, besteht eine gute Chance, dass dies über den Widerruf des Autokredits möglich ist. WIr prüfen Ihren Kreditvertrag auf Fehler. Finden wir welche, können Sie den Kredit widerrufen. Wurde mit dem Autokauf auch der Darlehensvertrag vom Händler vermittelt, liegt eine wirtschaftliche Einheit vor. Durch den Widerruf des Darlehensvertrags wird auch der Kaufvertrag rückabgewickelt. So geben Sie Ihren Wagen zurück und lassen sich geleistete Anzahlungen und Raten zurückerstatten.

Dr. Petra Brockmann
Dr. Petra Brockmann

Häufige Fragen zum Sprit Mehrverbrauch

Was sagt Mercedes zum Mehrverbrauch?

Mercedes behauptet, der Mehrverbrauch sei nur vorübergehend und von der individuellen Fahrweise abhängig.

Gibt es noch andere Nachteile?

Leider ja. Kunden, die das Diesel-Update durchführen lassen mussten, klagen nicht nur über erhöhte Spritkosten. Ihre Diesel haben danach auch mehr AdBlue verbraucht und höheren Verschleiß gezeigt. Bei manchen verrußte der AGR-Filter schneller, andere klagten über eine geringere Motorleistung.

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