Dieselskandal: Auch Mercedes G-Klasse von Rückrufen betroffen

Sie fahren eine Mercedes G-Klasse und fragen sich im Abgasskandal, ob Ihr Auto eventuell von einem verpflichtenden Rückruf, der bereits seit 2017 laufenden "freiwilligen" Kundendienstmaßnahme oder den in immer mehr Städten geltenden Fahrverboten betroffen sein könnte? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Klar ist: Auch die G-Klasse kommt im Mercedes Dieselskandal nicht ungeschoren davon, ganz im Gegenteil! So wurde der G 350d bereits verpflichtend zurückgerufen und muss ein Software-Update bekommen, das eine unzulässige Abschalteinrichtung entfernen soll.

Hinzu kommt eine freiwillige Kundendienstmaßnahme für europaweit etwa 3 Millionen Mercedes Diesel. Auch hiervon dürfte die G-Klasse nicht ausgenommen sein.

Und dann gibt es natürlich auch noch die Fahrverbote für Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 oder schlechter. Diese gelten bereits in Städten wie Stuttgart, Berlin und Hamburg und könnten in Zukunft noch in weiteren Städten eingeführt werden.

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Mercedes G-Klasse im Abgasskandal

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Der Dieselskandal um unzulässige Abschalteinrichtungen

Die Daimler AG hat zahlreiche Tricks angewandt, um die Autos auf dem Prüfstand sauber zu bekommen, während sie auf der Straße ein Vielfaches der erlaubten Menge an Stickoxid ausgestoßen haben. Zusammenfassen lassen sich diese Tricks unter dem Begriff der unzulässigen Abschalteinrichtungen. Dazu gehören beispielsweise das Thermofenster oder die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung. Die Fahrzeuge erkennen anhand verschiedener Parameter, wenn sie sich auf dem Prüfstand befinden und schalten dann in einer sauberen Modus. Alternativ werden die Parameter so eingestellt, dass sie auf der Straße quasi nie erreicht werden. Auch so sind die Abschalteinrichtungen dann nur auf dem Prüfstand aktiv.

Mercedes G-Klasse im Abgasskandal

Rückruf bei Mercedes – auch Mercedes G-Klasse vom Dieselskandal betroffen

Im Zuge des Mercedes Abgasskandals hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt Daimler zu zahlreichen Rückrufen verpflichtet. Von diesen sind in Deutschland etwa 600.000 Fahrzeuge betroffen, darunter auch die Mercedes G-Klasse. Genau geht es um das Modell G 350 d mit dem Motor OM 642. Wenn Sie von diesem Rückruf betroffen sind, wird Mercedes Sie über das KBA per Brief kontaktieren, sobald das Software-Update zur Verfügung steht und Sie dann bitten, mit Ihrem Auto in die Werkstatt zu kommen, damit dieses aufgespielt werden kann. Dies dauert etwa eine Stunde und ist für Sie natürlich kostenlos. Allerdings ist nicht sicher, ob dieses Update Folgeprobleme verursacht. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass das Software-Update, das im Rahmen des Abgasskandals bei VW aufgespielt wurde bei vielen Fahrzeugen für einen höheren Sprit- bzw. AdBlue-Verbrauch und andere Probleme gesorgt hat. Dies könnte bei Mercedes natürlich genauso auftreten. Insofern sollte man sich gut überlegen, ob man dem Aufruf folgt. Wenn Ihr Fahrzeug Teil des verpflichtenden Rückrufs ist, haben Sie aber wohl kaum eine Wahl. Denn wenn Sie sich weigern, besteht die Gefahr, dass Sie die Betriebserlaubnis für Ihr Fahrzeug verlieren. Bisher ist der Rückruf für die G-Klasse in der Datenbank des KBA noch nicht zu finden - vermutlich ist das Software-Update noch immer nicht freigegeben. Käufer der G-Klasse müssen aber damit rechnen, in Kürze informiert zu werden, dass das Update zur Verfügung steht und aufgespielt werden muss.

Pflichtrückruf für die Mercedes G-Klasse

ModellMotorEuronormBaujahr
G 350dOM642Euro 62015

Freiwillige Kundendienstmaßnahme bei Mercedes

Bereits seit Sommer 2017 gibt es bei Mercedes eine freiwillige Kundendienstmaßnahme. Diese umfasst gut 3 Millionen Fahrzeuge in Europa, darunter nahezu alle Fahrzeuge der Euro 5 und 6 Schadstoffnorm. Auch bei dieser Maßnahme werden Sie schriftlich benachrichtigt, wenn Ihr Fahrzeug betroffen ist und können dann in der Werkstatt ein Software-Update aufspielen lassen. Wenn Sie sich weigern, haben Sie in diesem Fall keinerlei Strafen zu befürchten. Auch wenn Sie eine Mercedes G-Klasse fahren, kann Ihr Fahrzeug von dieser freiwilligen Kundendienstmaßnahme betroffen sein. Der offizielle Rückruf hat jedoch Vorrang – das heißt, wenn Sie zunächst zur freiwilligen Kundendienstmaßnahme und dann im Rahmen des Pflicht-Rückrufs in die Werkstatt geladen werden, verlieren Sie den Status der Freiwilligkeit.

Schadensersatz fordern und Mercedes G-Klasse im Dieselskandal zurückgeben

Sie wollen Ihre nunmehr ungeliebte Mercedes G-Klasse im Abgasskandal loswerden und befürchten (zu Recht), dass Sie sie auf dem Gebrauchtwagenmarkt nur unter großen Verlusten verkaufen können? Dann haben Sie die Möglichkeit, Schadensersatz von Mercedes zu fordern, wenn Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist. Dieser Anspruch auf Schadensersatz ist aufgrund von vorsätzlicher, sittenwidriger Schädigung Ihrer Vermögensinteressen möglich. In der Regel steht dem Hersteller für die bisher gefahrenen Kilometer eine Nutzungsentschädigung zu. Diese fällt jedoch in den meisten Fällen sehr gering aus, so dass sich die Schadensersatzklage dennoch lohnt. Ergebnis einer erfolgreichen Schadensersatzklage ist, dass Sie Ihren Wagen an Mercedes zurückgeben und im Gegenzug den Kaufpreis abzüglich der Nutzungsentschädigung erstattet bekommen.

Mercedes G-Klasse mit Hilfe des Widerrufsjokers zurückgeben

Eine weitere Möglichkeit, sich der Mercedes G-Klasse zu entledigen, ist die Nutzung des Widerrufsjokers. Diesen können Sie einsetzen, wenn Sie im Verbund mit Ihrem Autokauf einen Kreditvertrag abgeschlossen haben und dieser Kreditvertrag Fehler enthält. Das kommt häufiger vor, als man denkt, denn etwa 90% aller Kreditverträge haben nicht ausreichende Widerrufsinformationen oder es fehlen gar Pflichtangaben. Lassen Sie den Anwalt der Autofahrer einen Blick auf Ihren Darlehensvertrag werfen und vielleicht haben Sie Glück und können den Vertrag widerrufen. Dann muss Mercedes auch den Kaufvertrag rückabwickeln und Sie erhalten gegen Rückgabe des Autos Ihre Anzahlung und alle bisher getätigten Zahlungen zurück. Eventuell steht der Bank eine Nutzungsentschädigung zu, für die Zeit, die Sie den Wagen gefahren haben.

Dr. Petra Brockmann
Dr. Petra Brockmann

Häufige Fragen zur G-Klasse im Abgasskandal

Welches G-Klasse Modell ist betroffen?

Verpflichtend zurückgerufen wurde bisher der G 350d mit der Abgasnorm Euro 6. Jedoch gibt es zudem auch eine freiwillige Maßnahme, die nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Diesel von Mercedes betrifft.

Ich wurde von Mercedes zu einem verpflichtenden Rückruf eingeladen, was soll ich tun?

Wenn Sie der Einladung nicht folgen, kann es dazu führen, dass Ihnen die Betriebserlaubnis für Ihr Fahrzeug entzogen wird. Sie haben aber die Möglichkeit, von Mercedes Schadensersatz zu bekommen. Denn der Hersteller hat Sie geschädigt, so dass Sie das Fahrzeug zurückgeben und den Kaufpreis erstattet bekommen können.

 

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