Dieselskandal Mercedes: Die E-Klasse

Seit Sommer 2018 ist auch die Mercedes E-Klasse vom Abgasskandal betroffen, der europaweit und Modell übergreifend über eine Million Fahrzeuge von Mercedes in Form eines Pflichtrückrufes betrifft, darunter über 600.000 in Deutschland. Die betroffenen Fahrzeuge verfügen über eine unzulässige Abschalteinrichtung, die mit dem Software-Update entfernt werden soll.

Hinsichtlich der betroffenen E-Klasse Modelle gibt es ein Hin und Her zwischen dem KBA und der Daimler AG. Denn teilweise nahm das KBA Rückrufe zurück, Daimler wiederum „vergaß“ vorübergehend einzelne tatsächlich betroffene Modelle in seine eigene Liste mit aufzunehmen.

Doch klar ist nun: Diverse Versionen der E-Klasse sind von verpflichtenden Rückrufen betroffen. Das betrifft sowohl Euro 5 als auch Euro 6 Modelle.

Klar ist auch: Betroffene Autokäufer haben Anspruch auf Schadensersatz. Immer wieder bestätigen Gerichte, dass Mercedes seine Kunden durch den Einbau unzulässiger Abschalteinrichtungen geschädigt hat und die Kunden deshalb den Kaufvertrag rückabwickeln können.

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Mercedes E-Klasse im Abgasskandal

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Gutachten zeigt, wie dreckig die E-Klasse wirklich ist

Das Landgericht Stuttgart hatte einen Gutachter beauftragt zu prüfen, ob ein Mercedes-Benz E 350 CDI mehr als die für Euro-5-Diesel erlaubten 180 mg/km Stickoxid ausstößt. Nun liegt das Ergebnis der vier Testfahrten vor. Das Auto stieß zwischen 450 und 680 mg/km NOx aus - weit mehr als der erlaubte Wert. Dabei fanden die Testfahrten zu nahezu optimalen Bedingungen statt und teilweise musste das Auto auf der Landstraße hinter einem langsamen LKW herfahren, was den Stickoxidausstoß reduziert - dennoch wurde der Grenzwert klar überschritten! In einem weiteren Gutachten zu einem E 250 konnten der Sachverständige die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung nachweisen und fand zudem Hinweise zu weiteren Abschalteinrichtungen.

Mercedes E-Klasse im Abgasskandal

E-Klasse von verpflichtenden Rückrufen betroffen

2018 gab es eine erste große Rückrufwelle bei Daimler. Davon betroffen war auch die E-Klasse. Etwa 10.000 E-Klasse Autos mit dem Motor OM642 und der Abgasnorm Euro 6b wurden vom KBA beanstandet. Der gesamte Rückruf umfasst alleine in Deutschland 280.000 Mercedes Diesel. Betroffen hiervon war auch der E 350.

Ende 2019 wurde ein neuer Rückruf für die E-Klasse bekannt. Nun ist das Modell E 250 CDI 4MATIC mit der Abgasnorm Euro 5 betroffen. Es handelt sich um Fahrzeuge, die 2010 und 2011 produziert wurden. Dieser Rückrufbescheid, der auf einen Bescheid für den GLK zurückgeht und sich auf die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung bezieht, wurde schließlich im Juni 2020 erneut erweitert. Neben der C- und S-Klasse sind erneut Fahrzeuge der E-Klasse betroffen. Verteilt auf diese drei Klassen kommen nun weitere 30.000 Fahrzeuge hinzu. Auch sie mit dem Motor OM651 und der Abgasnorm Euro 5.

Hierbei handelt es sich um verpflichtende Rückrufe – das heißt Fahrzeughalter können Ihre Betriebsgenehmigung für das Auto verlieren, wenn Sie dem Rückruf nicht nachkommen und das Software-Update aufspielen lassen. Parallel dazu läuft bereits seit Sommer 2017 eine freiwillige Servicemaßnahme von Mercedes. In diesem Fall kann der Fahrzeughalter die Maßnahme verweigern, ohne Folgen befürchten zu müssen. Betroffen von dieser freiwilligen Servicemaßnahme sind nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Diesel in Europa - ca. drei Millionen Fahrzeuge.

 Pflichtrückrufe für die E-Klasse:

Modell Motor Euronorm Baujahr
E 350 BlueTEC OM642 Euro 6 2013-2016
E 350d OM642 Euro 6 2013-2016
E 250 CDI 4MATIC OM651 Euro 5 2010-2011
E 200 CDI OM651 Euro 5 2009-2014
E 220 CDI OM651 Euro 5 2008-2011
E 250 CDI OM651 Euro 5 2008-2011

Mercedes E-Klasse im Dieselskandal mit unzulässiger Abschalteinrichtung: Schadensersatz fordern

Daimler hat Sie im Abgasskandal getäuscht – die illegalen Abschalteinrichtungen machen dies deutlich. Wenn Ihr Fahrzeug also Teil der Rückrufaktion ist, können Sie Ihre Mercedes E-Klasse gegen Rückzahlung des Kaufpreises zurückgeben. Lediglich eine Nutzungsentschädigung für die bereits gefahrenen Kilometer müssen Sie sich dabei anrechnen lassen. Aber selbst, wenn Ihr Modell nicht vom Pflicht-Rückruf betroffen ist – auch eine Einladung zur Teilnahme an der freiwilligen Servicemaßnahme sichert Ihnen sehr große Chancen zu, das Auto zurückgeben zu können.

Rückruf oder nicht: Schadensersatz gibt es, wenn das Gericht der Meinung ist, dass der Mercedes Diesel über eine illegale Abschalteinrichtung verfügt. Sowohl das Thermofenster als auch die  Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung und noch weitere Abschalteinrichtungen wurden von Gerichten bereits als unzulässig eingestuft.

Alternative im Abgasskandal: Kreditvertrag für Mercedes E-Klasse Fahrzeug widerrufen

Wenn Ihr Mercedes E-Klasse Fahrzeug weder vom Rückruf, noch von der freiwilligen Servicemaßnahme betroffen aber dennoch von einem Fahrverbot bedroht ist, wird es schwer mit dem Schadensersatz. Aber auch hier bleibt Ihnen noch eine Möglichkeit, das inzwischen ungeliebte Auto loszuwerden. Und hiermit ist nicht der Verkauf gemeint, denn für Diesel ist der Markt seit dem Abgasskandal und den Fahrverboten extrem eingebrochen, so dass Sie beim Verkauf mit einem sehr hohen Wertverlust rechnen müssen. Haben Sie zusammen mit Ihrem Autokauf einen Kreditvertrag abgeschlossen? Dann lohnt es sich, diesen vom Anwalt der Autofahrer prüfen zu lassen. Denn in 90% aller Autokreditverträge finden sich Fehler oder es fehlen Pflichtangaben. Das betrifft häufig die Widerrufs- oder Kündigungsabschnitte. Wenn diese schwerwiegenden Fehler enthalten sind, bedeutet dies, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Ganz egal, wann Sie ihre Mercedes E-Klasse gekauft haben – in so einem Fall können Sie den Kreditvertrag widerrufen und da es sich um ein Verbundgeschäft handelt damit auch gleich das Auto zurückgeben. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Ersteinschätzung Ihrer Situation an. Senden Sie uns einfach Ihre Vertragsunterlagen zu!

Dr. Petra Brockmann
Dr. Petra Brockmann

Häufige Fragen zur E-Klasse im Abgasskandal

Rückruf von Mercedes – ist auch die E-Klasse dabei?

Im Sommer 2018 kündigte Mercedes den Rückruf von ca. 280.000 Autos in Deutschland an, darunter sind auch mehrere Modelle der Mercedes E-Klasse. Zudem gibt es seit Ende 2019 einen weiteren Rückruf für die E-Klasse. Dabei handelt es sich um das Modell E 250 CDI 4MATIC mit der Abgasnorm Euro 5 und den Baujahren 2010/2011. Ende Juni erweiterte sich dieser Rückruf für die Euro 5 Fahrzeuge und es kamen noch weitere E-Klasse Modelle hinzu. In der Tabelle oben können Sie schauen, ob auch Ihr Auto vom verpflichtenden Rückruf betroffen ist.

Mercedes E-Klasse – kann ich wegen dem Abgasskandal meinen Autokredit widerrufen?

Unabhängig vom Abgasskandal und vom Automodell kann ein Autokredit widerrufen werden, wenn er Fehler enthält. Das betrifft also auch die Mercedes E-Klasse, selbst wenn sie nicht über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt. Wenn es sich um ein Verbundgeschäft handelt, kann das Auto zurückgegeben werden und man erhält bereits gezahlte Raten und eine möglicherweise getätigte Anzahlung erstattet.

 

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