Der Dieselskandal um die Mercedes C-Klasse

Besitzer eines Diesels von Mercedes fragen sich, ob auch ihre C-Klasse vom Abgasskandal und dem daraus resultierenden Rückruf von Mercedes für Dieselfahrzeuge betroffen sein könnte.

Mercedes betreibt im Abgasskandal eine Verschleierungstaktik und legt nicht offen, welche Abschaltfunktionen in welchen Fahrzeugen verbaut wurden. Kaum ein Besitzer einer C-Klasse kann sich sicher sein, dass er nicht auch betroffen sein wird.

Machen Sie deshalb unseren Betroffenheitscheck und finden Sie heraus, inwiefern Ihre C-Klasse im Abgasskandal betroffen ist und was Sie je nach Betroffenheit tun können.

Klar ist: Pflichtrückrufe gibt es sowohl für C-Klasse Fahrzeuge mit der Euro 5 Norm, als auch für jene mit Euro 6 Norm. Mehrere zehntausende Fahrzeuge der C-Klasse müssen deshalb in der Werkstatt ein verpflichtendes Software-Update bekommen und sind bei Weigerung von einer Stilllegung bedroht.

Zudem gibt es freiwillige Rückrufe für nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Modelle von Mercedes. Hier muss jederzeit damit gerechnet werden, dass auf der freiwilligen Maßnahme ebenfalls ein Pflichtrückruf wird.

Nutzen Sie deshalb Ihre Möglichkeit, Schadensersatz von der Daimler AG zu fordern. Sogar Oberlandesgerichte verurteilen den Hersteller im Mercedes Abgasskandal mittlerweile.

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Mercedes C-Klasse im Abgasskandal

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Ihre rechtlichen Möglichkeiten

Auf die Schnelle zusammengefasst:

  1. Einladung zum Pflicht-Rückruf? Sie haben einen Anspruch auf Schadensersatz! Gegen Rückgabe Ihres Autos und unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung bekommen Sie den Kaufpreis erstattet!
  2. Einladung zu freiwilligen Kundendienstmaßnahme? Diese können Sie ablehnen, haben aber gleichzeitig gute Chancen, einen Schadensersatzanspruch durchzusetzen!
  3. Von Fahrverboten und einem Wertverlust betroffen, aber ohne Rückruf? Dann können Sie eventuell den Widerrufsjoker nutzen, um sich von Ihrer C-Klasse zu trennen!
Mercedes C-Klasse im Abgasskandal

Welche C-Klasse Modelle müssen ein Software-Update bekommen?

Im Rahmen des Dieselskandals gibt es einen europaweiten Rückruf zahlreicher Mercedes Modelle. Bereits im Sommer 2017 hatte Daimler mit einer freiwilligen Service-Maßnahme begonnen, von der 3 Millionen Fahrzeuge betroffen waren. Diese umfasst nahezu alle Euro 5 und Euro 6 Fahrzeuge in Europa. Auf Anordnung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) laufen seit 2018 nun auch verpflichtende Rückrufe. Zunächst waren etwa 700.000 Fahrzeuge (davon 280.000 in Deutschland) betroffen. Dieser umfasst ausschließlich Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6b - hiervon sind auch zahlreiche Mercedes C-Klasse Modelle betroffen. Sie verfügen über den Motor OM 651, bzw. OM 626.

Im Sommer 2020 wird bekannt: Auch die Euro 5 Fahrzeuge der C-Klasse sind in den Abgasskandal verwickelt. Das KBA hat den GLK Bescheid aus dem Sommer 2019 erheblich erweitert und Daimler muss nun 30.000 weitere Fahrzeuge der C-Klasse, sowie der E- und S-Klasse zurückrufen und mit Software-Updates ausstatten. Die Autos nutzen den Motor OM651 und verfügen über die Abgasnorm Euro 5. Produziert wurden sie zwischen 2008 und 2014.

Bei einem Rückruf bekommen die Fahrzeuge ein Software-Update, das unzulässige Abschalteinrichtungen (wie zum Beispiel die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung) entfernen soll. Mit diesen hatte Daimler die Abgasreinigung manipuliert.

Verpflichtende Rückrufe für die C-Klasse:

Modell Motor Euronorm Baujahr
C 180 BlueTEC OM626 Euro 6 2014-2018
C 180d OM626 Euro 6 2014-2018
C 200 BlueTEC OM626 Euro 6 2014-2018
C 200d OM626 Euro 6 2014-2018
C 300 BlueTEC Hybrid OM651 Euro 6 2014-2016
C 300 h OM651 Euro 6 2014-2016
C 220 CDI OM651 Euro 5 2009-2011
C 250 CDI OM651 Euro 5 2008-2011

 Es sind etwa 13.000 Euro 6 Diesel der C-Klasse betroffen. Hinzu kommen 30.000 Euro 5 Fahrzeuge (C-, E- und S-Klasse).

Was tun bei einem verpflichtenden Rückruf?

Daimler wird alle betroffenen Kunden per Brief kontaktieren. Wenn Sie eine Einladung für einen verpflichtenden Rückruf bekommen, sollten Sie dieser nachkommen. Denn eine Weigerung, das Fahrzeug umzurüsten kann bedeuten, dass Ihnen die Betriebserlaubnis entzogen wird – dies käme einem Fahrverbot gleich. Allerdings für alle Straßen und nicht nur für gekennzeichnete Umweltzonen. Um Ihre Mercedes C-Klasse vor diesem Fahrverbot zu schützen, sollten Sie die Umrüstung daher durchführen lassen. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass Sie einen Anspruch auf Schadensersatz haben. Gerne helfen wir Ihnen, diesen gegenüber der Daimler AG durchzusetzen.

Was tun bei einer Einladung zur freiwilligen Service-Maßnahme?

Sowohl im Rahmen des Rückrufs als auch der freiwilligen Maßnahme wird ein Software-Update für die Motorsteuerung aufgespielt. Dieses ist für alle Kunden kostenlos. Wenn Sie nur eine Einladung zur freiwilligen Service-Maßnahme erhalten haben, können Sie dieses Update verweigern. Dies kann durchaus sinnvoll sein, denn durch das Update wird die Lebenserwartung Ihres Diesels verkürzt und der Sprit- und AdBlue-Verbrauch erhöht sich – dies haben bereits zahlreiche Fahrer in einschlägigen Automobil-Foren berichtet.

Ihre Rechte bei eine Rückruf

Wenn Sie von Mercedes zu einer verpflichtenden Nachrüstung aufgefordert wurden, dann haben Sie Anspruch auf Schadensersatz. Denn das KBA hat im Rahmen des Dieselskandals in Ihrem Fahrzeug eine illegale Abschaltvorrichtung ausgemacht, das heißt, der Hersteller hat Sie getäuscht. Sie können vom Hersteller aufgrund von vorsätzlicher und sittenwidriger Schädigung Ihrer Vermögensinteressen Schadensersatz verlangen. Die Chancen hierauf stehen auch bei einer Einladung zur freiwilligen Service-Maßnahme sehr gut. Gegen Rückgabe des Fahrzeugs bekommen Sie den Kaufpreis erstattet. Für die Kilometer, die Sie bisher mit dem Wagen gefahren sind, wird in der Regel eine Nutzungsentschädigung angerechnet. Diese ist allerdings regelmäßig weit geringer, als der tatsächliche Wertverlust auf dem Gebrauchtwagenmarkt.​

Mercedes C-Klasse vom Fahrverbot betroffen, aber nicht zurückgerufen?

Wenn Ihr Mercedes C-Klasse Wagen vom Fahrverbot betroffen ist, aber weder verpflichtend noch freiwillig zurück gerufen wurde, haben Sie trotzdem die Möglichkeit, sich zu guten Konditionen vom Auto zu lösen. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden Sie mit einem hohen Wertverlust leben müssen, denn wer will schon ein Auto kaufen, das von Fahrverboten betroffen ist? Nutzen Sie stattdessen den Widerrufsjoker für Autokredite!

Wenn Sie nämlich Ihr Fahrzeug im Rahmen einer Finanzierung gekauft haben und der Verkäufer Ihnen diesen Kredit vermittelt hat, dann gelten die Verträge als verbunden. Hier lohnt sich ein genauer Blick in den Kreditvertrag, denn oftmals enthalten diese Fehler und das bedeutet, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Egal, wann Sie den Vertrag abgeschlossen haben – Sie können ihn jederzeit widerrufen! Wenn Sie mit Ihrem Widerruf Erfolg haben, können Sie ihr Fahrzeug zurückgeben und Sie bekommen im Gegenzug von der Bank alle bisher gezahlten Raten, sowie die Anzahlung erstattet. In der Regel ist dies wirtschaftlich weit lukrativer, als das Auto unter hohem Wertverlust zu verkaufen.

Dr. Petra Brockmann
Dr. Petra Brockmann

Häufige Fragen zur C-Klasse im Abgasskandal

Ich wurde von Mercedes zu einem verpflichtenden Rückruf eingeladen, was soll ich tun?

Wenn Sie der Einladung nicht folgen, kann es dazu führen, dass Ihnen die Betriebserlaubnis für Ihr Fahrzeug entzogen wird. Sie haben aber die Möglichkeit, von Mercedes Schadensersatz zu bekommen. Denn der Hersteller hat Sie getäuscht, so dass Sie das Fahrzeug zurückgeben und den Kaufpreis erstattet bekommen können.

Mercedes hat mich zu einer freiwilligen Service-Maßnahme eingeladen, was soll ich tun?

Sie haben die Möglichkeit, die freiwillige Service-Maßnahme abzulehnen. Zusätzlich haben Sie eine gute Chance, Schadensersatz von Mercedes zu bekommen. Es gibt bereits zahlreiche positive Gerichtsurteile in solchen Fällen. Im Erfolgsfall muss Ihnen der Hersteller den Kaufpreis gegen Rückgabe des Fahrzeugs und unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung erstatten.

Meine C-Klasse ist vom Fahrverbot betroffen, es gab aber keinen Rückruf, was nun?

Nutzen Sie den Widerrufsjoker! Wenn Sie Ihr Fahrzeug finanziert haben und der Fahrzeugverkäufer Ihnen den Kredit vermittelt hat, ist dies ein Verbundgeschäft. Zu 90% enthalten Autokreditverträge so gravierende Fehler, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt, so dass Sie auch Jahre später noch den Vertrag widerrufen und damit auch das Auto zurückgeben können. Eventuell müssen Sie der Bank für die bereits gefahrenen Kilometer eine Nutzungsentschädigung zahlen, dafür bekommen Sie jedoch die bereits gezahlten Raten und die Anzahlung zurück und sind das ungeliebte Auto los – ohne auf dem Gebrauchtwagenmarkt den großen Wertverlust hinnehmen zu müssen.

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