Für Mercedesfahrer im Abgasskandal
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Widerruf Autokredit Mercedes Bank

Mercedes-Fahrer erleiden durch den Dieselskandal einen massiven Wertverlust ihres Autos. Ihre Chance: der Widerrufsjoker. Sie werden das Auto los und bekommen ihre Zahlungen von der Mercedes-Benz Bank zurück. Das machen Fehler in den Autokreditverträgen möglich.

Hintergrund: Viele Kreditverträge der Autobanken sind fehlerhaft. So auch die der Mercedes-Benz Bank. Mercedes-Fahrer können daher noch nach Jahren ihren Vertrag widerrufen. Sie müssen nicht auf dem Wertverlust sitzen bleiben, der ihnen durch den Dieselskandal entstanden ist. Die Möglichkeit des Widerrufjokers haben übrigens nicht nur Diesel-Fahrer, sondern alle, die einen Autokredit mit der Mercedes-Benz Bank abgeschlossen haben.

So funktioniert der Widerrufsjoker

Normalerweise haben Verbraucher nach Vertragsabschluss mit ihrer Autobank 14 Tage lang Zeit, ihren Kreditvertrag zu widerrufen – wenn der Vertrag frei von Fehlern ist. Das sind die meisten allerdings nicht. Aus Erfahrung weiß HAHN Rechtsanwälte, dass mehr als 90 Prozent aller Autokreditverträge falsche oder fehlende Angaben enthalten. Das bedeutet für den Darlehensnehmer: Die Widerrufsfrist beginnt nicht zu laufen. Es gilt das „ewige Widerrufsrecht“. Sie können noch nach Jahren ihren Kreditvertrag widerrufen. Dabei ist besonders für Dieselfahrer die Rechtsfolge interessant: Gelingt der Widerruf, bedeutet das gleichzeitig die Rückabwicklung des Kaufvertrages. Das gilt immer dann, wenn der Kreditvertrag mit der Autobank und der Kaufvertrag gemeinsam abgeschlossen wurden. Beide Verträge gelten als verbunden. Tatsächlich können die meisten Verbraucher den Widerrufsjoker ausspielen.

Solche Fehler führen zum „ewigen Widerrufsrecht“

Grundsätzlich können alle Fehler im Darlehensvertrag dazu führen, dass für Verbraucher das ewige Widerrufsrecht gilt. Typisch sind fehlende Pflichtangaben oder eine fehlerhafte Widerrufsinformation.

Oft führen Autobanken etwa das Kündigungsrecht des Kreditnehmers überhaupt nicht an. Es kann auch an schlecht auffindbaren Stellen im Vertrag versteckt sein oder auf andere Weise nicht ausreichend dargestellt sein.

Fehlen Unterlagen, führt das ebenso dazu, dass die 14-tägige Widerrufsfrist nicht anläuft. Ein Klassiker: Der Kunde bekommt eine Vertragskopie ohne eigene Unterschrift. Er muss aber ein Exemplar erhalten, das von allen Vertragspartnern unterschrieben ist.

Sehr oft bleibt unklar, in welcher Höhe der Darlehensnehmer Zinsen zahlen muss. Typisch sind hier falsche oder irreführende Angaben zum Tageszins. Ebenso sind Angaben zu einer möglichen Vorfälligkeitsentschädigung häufig unklar formuliert.

Verbraucher müssen aus ihrem Vertrag klar erkennen können, welche Folgen ein möglicher Widerruf für sie hat. Einige Verträge erwähnen zum Beispiel überhaupt nicht, dass der Widerruf des Darlehens gleichzeitig die Rückabwicklung des Kaufvertrages bedeutet. Auch unzulässige Widerrufsfolgen führen zum ewigen Widerrufsrecht.

Finden sich im Darlehensvertrag solche oder ähnliche Fehler, haben Verbraucher das Recht zu widerrufen. Sie sind nicht vollständig aufgeklärt worden.

Bei diesen Verträgen haben Mercedes-Fahrer gute Chancen

Alle Mercedes-Fahrer, die ihr Darlehen mit der Mercedes-Benz Bank nach dem 1. November 2002 abgeschlossen haben, können ihren Vertrag widerrufen – vorausgesetzt er enthält Fehler. Das gilt sogar dann, wenn der Kredit komplett bezahlt ist oder das Auto derweil verkauft wurde.

Haben Mercedes-Fahrer ihren Vertrag zwischen dem 2. November 2002 und dem 13. Juni 2014 abgeschlossen, kann es sein, dass sie bei erfolgreichem Widerruf mit einem Abzug rechnen müssen.  Dieser „Nutzungswertersatz“ wird für bereits gefahrene Kilometer abgerechnet. Je weniger das Fahrzeug gelaufen ist, desto niedriger fällt er also aus. Normalerweise ist er geringer, als der Wertverlust des Autos durch den Abgasskandal. Fahrer von Mercedes-Dieseln haben am Ende also mehr Geld in der Tasche als beim Verkauf des Wagens auf dem Gebrauchtmarkt.

Die gute Nachricht für alle, die ihren Autokreditvertrag nach dem 13. Juni 2014 abgeschlossen haben: Nach Auffassung von HAHN Rechtsanwälte müssen sie sich den Nutzungswertersatz nicht anrechnen lassen. Es gibt seither eine Gesetzesänderung zugunsten der Verbraucher.

So sind die Aussichten, den Mercedes-Kredit loszuwerden

Die Experten von HAHN Rechtsanwälte gehen davon aus, dass mehr als 90 Prozent der Fahrzeughalter ihren Autokredit noch widerrufen können. Die Fachanwälte haben etwa 1000 Darlehensverträge von Autobanken aber auch anderen Kreditinstituten überprüft. „Kunden der Mercedes-Benz Bank haben gute Chancen“, sagt Lars Murken-Flato von HAHN Rechtsanwälte.

Der Widerruf ist gutes Recht aller Mercedes-Fahrer

Viele Autofahrer scheuen sich, gerichtlich gegen ihre Autobank oder ihren Händler vorzugehen. Sie könnten ja nichts für den Schlamassel, den die Hersteller mit dem Dieselskandal anrichten, sagen sie. Dabei muss sich niemand scheuen, sein Recht in Anspruch zu nehmen. Zurzeit zahlen die Kunden die Zeche im Abgasskandal: Sie schlagen sich mit fragwürdigen Software-Updates herum und müssen eventuelle Folgeschäden in Kauf nehmen, ohne dass Hersteller dafür haften. In jedem Fall hat das Fahrzeug immens an Wert verloren. Dazu kommen Fahrverbote. All diese Konsequenzen wälzen die Autobauer auf ihre Kunden ab. Die Daimler AG hat im vergangenen Jahr mehr als 14 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Ein Entgegenkommen dürfen ihre Kunden derzeit indes nicht erwarten. Nicht zuletzt ist der Widerruf des Autokredits das gute Recht eines jeden, der seinen Wagen privat geleast oder finanziert hat. Enthält der Vertrag Fehler, ist der jeweilige Kreditnehmer nicht umfassend aufgeklärt worden. Daher räumt der Gesetzgeber die Möglichkeit des ewigen Widerrufrechts ein. Niemand muss ein schlechtes Gewissen dabei haben, sein Recht in Anspruch zu nehmen.

Für Rechtsschutzversicherte ist der Widerruf kein Risiko

Mercedes-Fahrer mit Rechtsschutzversicherung haben kein finanzielles Risiko durch einen angestrebten Widerruf. Die Kosten für den Rechtsstreit trägt die Versicherung. Unter Umständen lohnt sich der Widerruf sogar ohne entsprechenden Schutz. Das findet HAHN Rechtsanwälte für alle Kunden der Mercedes-Benz Bank in einem kostenfreien Erstcheck ihrer Unterlagen heraus. Die Kanzlei bietet auch Betroffenen ohne Rechtsschutzversicherung faire Kostenmodelle an.

Anwaltliche Beratung wegen juristischer Feinheiten sinnvoll

Ob ein Kreditvertrag mit der Mercedes-Benz Bank widerruflich ist oder nicht, hängt von vielen spitzfindigen Formulierungen im Vertrag ab. Welche Angaben, an welcher Stelle und in welchem Umfang stehen müssen, damit er rechtssicher ist, ist für juristische Laien nur schwer nachvollziehbar. Aus diesem Grund empfiehlt HAHN Rechtsanwälte allen Kunden der Mercedes-Benz Bank fachanwaltliche Beratung.

Rechtsanwälte bieten kostenfreie Erstberatung und Online-Rechner für den Widerruf eines Mercedes Kredits

HAHN Rechtsanwälte bietet allen Mercedes-Fahrern einen kostenfreien Check ihrer Unterlagen. Schon hier können sie klären, ob in ihrem Fall ein Widerruf wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei kommt es zum Beispiel auf das Datum des Vertragsabschlusses und die Laufleistung des Fahrzeugs an. Jeder Fall ist anders. Nur durch individuelle Prüfung und Beratung können Mercedes-Kunden ihre Chancen realistisch einschätzen.

Für einen ersten Überblick können Verbraucher auf den kostenfreien Online-Rechner der Kanzlei zurückgreifen. Sie geben einfach die Eckdaten ihres Vertrages ein. Dann sehen sie den möglichen wirtschaftlichen Vorteil, der sich durch einen erfolgreichen Widerruf ergeben könnte.

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