Abgasskandal: Schadensersatz auch für Unternehmer

So wehren sich Firmen und Unternehmer im Mercedes Dieselskandal

Sie sind Unternehmer und die Autoflotte Ihrer Firma besteht aus Diesel Fahrzeugen? Wurden Sie  schon dazu aufgefordert ein Dieselupdate zur Reduzierung der Stickoxid-Emissionen aufzuspielen, oder haben Sie es gar schon aufspielen lassen?

Wenn Sie sich bei einem Pflichtrückruf weigern, das Software-Update installieren zu lassen, müssen Sie die Stilllegung Ihrer Diesel-Fahrzeuge befürchten. Die Stilllegung eines Diesel-PKW kann für Unternehmen einen schweren wirtschaftlichen Schaden bedeuten. Handwerker und Spediteure, Taxiunternehmen, Lieferdienste und auch Krankenhäuser sind besonders betroffen.

Führen Sie das Update dagegen durch, müssen Sie mit langfristigen negativen Folgen rechnen. Dazu gehören ein erhöhter Verbrauch an Sprit und AdBlue, was mit hohen Zusatzkosten verbunden ist, sowie die vorzeitig notwendige Reparatur von Verschleißteilen.

Betroffen sind zum Beispiel Handwerker, die gerne auf die Mercedes Modelle Sprinter, Vito oder Viano zurückgreifen. Diese sind wie viele andere Modelle auch mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgerüstet. Als Käufer eines solchen Fahrzeugs haben Sie deshalb einen Anspruch auf Schadensersatz – als Unternehmer genauso wie als Verbraucher.

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Mercedes Sprinter

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Was tun bei hohen Laufleistungen?

Gerade, wenn Fahrzeuge als Dienstwagen genutzt werden, können sich sehr hohe Laufleistungen ergeben. In der Rechtsprechung hat es sich mittlerweile durchgesetzt, dass sich erfolgreiche Kläger eine Nutzungsentschädigung anrechnen lassen müssen. Diese wird anhand der bereits mit dem Wagen gefahrenen Kilometer berechnet. Liegt die Laufleistung bereits sehr hoch, kann es so passieren, dass diese Nutzungsentschädigung den Schadensersatz aufzehrt.

Eine Alternative besonders für Fahrzeuge mit einer hohen Laufleistung ist deshalb der kleine Schadensersatz. Dabei wird das Fahrzeug behalten. Hinzu kommt eine Schadensersatzzahlung in Höhe von etwa 20-25% des Kaufpreises. Eine Nutzungsentschädigung wird dabei nicht abgezogen.

 

Mercedes Vito

Der Abgasskandal – so bekommen Unternehmer Schadensersatz

Unternehmen und Firmen haben im Abgasskandal genauso Schadensersatzansprüche wie Privatpersonen. Schließlich wurden die Unternehmen ebenso betrogen und müssen auch genauso die Stilllegung des betroffenen Fahrzeugs befürchten. Ein Ausfall der Fahrzeuge bedeutet für Unternehmen einen erheblichen wirtschaftlichen Nachteil. Auf der anderen Seite können bei Durchführung des Software-Updates hohe Folgekosten auf Geschäftsführer zukommen.

Ist in einem Diesel eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut, besteht deshalb ein Anspruch auf Schadensersatz. Schadensersatz bedeutet in den meisten Fällen, sofern nicht anders im Rahmen einer Vergleichsverhandlung vereinbart, die Rückabwicklung des Kaufvertrages. Bei einer Rückabwicklung des Kaufvertrages gehen die betroffenen Diesel-PKW Zug um Zug gegen Rückerstattung des gezahlten Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zurück an den Hersteller.

Bei einem Fuhrpark kann die Rückzahlung so schnell mehrere hunderttausend Euro erreichen. Beispielsweise bei Taxiunternehmen oder Lieferdiensten, die zahlreiche Dienstwagen haben.

Schadensersatzanspruch besteht auch bei Leasing-Fahrzeugen

Sie haben Ihre Flotte oder Ihren Firmenwagen geleast? Auch bei Leasing-Fahrzeugen besteht ein Anspruch auf Schadensersatz! Sogar dann, wenn der Leasingvertrag bereits beendet und das Fahrzeug an die Leasinggesellschaft bzw. den Leasinggeber zurückgegeben wurde.

Sehr oft nutzen Firmen die Möglichkeit des Leasings für Ihre Flotten. Neben den Vorteilen, die auch private Leasingnehmer genießen (Planungssicherheit durch feste Monatsraten, Flexibilität, moderne Fahrzeuge, keine hohen Reparaturkosten), kommen für Firmen weitere Vorteile hinzu. Denn zum einen lassen sich durch Leasing Steuern sparen, da sowohl die Leasingraten, als auch eine mögliche Sonderzahlung bei einer Übernahme des Fahrzeugs zum Ende des Vertrags von der Steuer abgesetzt werden können. Zudem wird die Eigenkapitalquote durch Leasing-Fahrzeuge nicht belastet. Die für das Leasing notwendigen Ausgaben werden nur in der Gewinn- und Verlustrechnung geführt, nicht aber in der Bilanz.

Haben Sie sich aus diesen oder anderen Gründen für Leasing-Fahrzeuge von Mercedes entschieden, sind Sie durch den Abgasskandal gleich in vielfacher Hinsicht betroffen. Ist es für Verbraucher schon ärgerlich genug, wenn ein Fahrzeug mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgestattet wurde, kann es bei Unternehmensflotten gleich dutzende oder gar hunderte Fahrzeuge treffen. Was viele Unternehmen jedoch nicht wissen: Auch bei Leasing-Fahrzeuge besteht ein Anspruch auf Schadensersatz. Sie geben das Fahrzeug zurück und erhalten alle bereits gezahlten Raten (eventuell unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung) erstattet.

Sogar wenn der Leasingvertrag bereits beendet und das Fahrzeug an den Leasinggeber zurückgegeben wurde, besteht der Anspruch auf Schadensersatz für die Firma weiter. Das Fahrzeug wurde bereits zurückgegeben, die Raten werden trotzdem erstattet!

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