Für Verbraucher Informativ

Gegen Mercedes Klage einreichen - so gehts!

Sie sind vom Dieselskandal betroffen und wollen gegen Mercedes Klage einreichen? Wir erklären Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben!

Der Dieselskandal hat für Mercedes-Fahrer weitreichende Folgen. 
Von 


bleibt Ihnen kaum eine Benachteiligung erspart. 

Daimler hat jahrelang systematisch illegale Abschalteinrichtungen in Fahrzeugen verbaut, um die Abgaswerte zu manipulieren. Das Landgericht Stuttgart kam zu dem Entschluss, dass kein anderes Motiv als Profitmaximierung unter Inkaufnahme der genannten Folgen in Frage kommt. Korrekte Motorsysteme, die den Anforderungen der Abgaswerte gerecht werden, sind zwar möglich, doch deutlich teurer. 

Dadurch hat Daimler nicht nur wissentlich die Umwelt geschädigt, sondern auch Verbraucher getäuscht. Selbst nach Bekanntwerden der Affäre müssen Sie mit enormen wirtschaftlichen Schäden rechnen. 

Wenn Sie betroffen sind, sind Sie der Situation nicht wehrlos ausgesetzt. Wir vertreten seit Jahren bereits Mandanten in der Dieselaffäre bundesweit. Aktuell verfolgen wir Klagen gegen Mercedes. 

Wir können aus Ihrer wirtschaftlichen Benachteiligung einen Vorteil für Sie ziehen. Zunächst analysieren wir Ihre Situation, entwerfen einen individuellen Klageweg und gehen gegen Daimler für Sie vor. 
 

Abgasskandal ist Ihr Modell betroffen?

Zahlreiche Modelle sind von der Dieselaffäre betroffen. Nicht nur ältere Modelle, sondern auch neue Mercedes-Diesel der EU-Emissionsstufe 6b. 

Zu Unterscheiden sind momentan drei Stufen der Betroffenheit: 

1.    Stufe – Ihr Wagen ist vom verpflichteten Rückruf betroffen

Beinahe 280.000 Mercedes-Fahrzeuge werden momentan vom Kraftfahrt-Bundesamt aufgefordert, eine verpflichtende Nachrüstung vorzunehmen. Durch die Installation eines Software-Updates sollen die illegalen Abschalteinrichtungen entfernt werden, die der Auslöser der Dieselaffäre sind. Kommen Sie dieser Aufforderung nicht nach, wird Ihr Fahrzeug stillgelegt. 

Einher geht damit der Wertverlust des Fahrzeugs, potenzielle Fahrverbote und mechanische Schäden nach der Installation des Updates. 


2.    Stufe – Ihr Wagen ist vom „freiwilligen Rückruf“ betroffen

Der freiwillige Rückruf wurde von uns so getauft. Offiziell handelt es sich um eine freiwillige Kundendienstmaßnahme von Daimler. Die wahren Hintergründe werden in der Benachrichtigung hierzu nicht erwähnt, doch es geht um die Installation des Software-Updates. Hier droht noch keine Zwangsstillegung, wenn Sie verweigern. Allerdings könnte Ihr Fahrzeug von den anderen weitreichenden Folgen betroffen sein.

3.    Stufe – Sie fahren ein Diesel-Fahrzeug

Fahren Sie einen Mercedes-Diesel und werden nicht zum Update aufgerufen, sind Sie durch den Dieselskandal trotzdem benachteiligt. 

Der berechtigte Vertrauensverlust der Verbraucher in Dieselfahrzeuge schlägt sich auf den Markt nieder. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der Wiederverkaufswert Ihres Fahrzeuges gesunken. Zudem leiden Sie unter Mobilitätseinschränkungen aufgrund der Fahrverbote in Großstädten. 

Wie wäre es, wenn Sie sich Ihres Fahrzeugs wirtschaftlich vorteilhaft entledigen könnten, ohne den Wertverlust aussitzen zu müssen. 
Wir haben eine juristische Lösung für Sie.

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Die Liste der betroffenen Modelle

Folgende Modelle sind vom verpflichteten Rückruf betroffen

Handelsname Motormodell EU-Emissionsstufe
C 180 BlueTEC, C 180d, C 200 BlueTEC, C 200d OM 626 EURO 6b
G 350 d     OM 642  EURO 6b
S 300 BlueTEC Hybrid,
S 300 h
OM 651 EURO 6b
E 350 BlueTEC,
E 350 d (Coupé/Cabrio)
OM 642 EURO 6b
ML 250 BlueTEC 4MATIC OM 651 EURO 6b
Vito, Vito Tourer OM 651 EURO 6b
ML 350 BlueTEC 4MATIC,
 GL 350 BlueTEC 4MATIC
OM 642 EURO 6b
GLE 350d 4MATIC, GLS 350d 4MATIC OM 642 EURO 6b
GLE 250 d OM 651 EURO 6b
GLE250 d 4MATIC OM 651 EURO 6b
SLK 250 d,
SLC 250 d
OM 651 EURO 6b
GLK 220 BlueTEC 4MATIC,
GLK 250 BlueTEC 4MATIC
OM 651 EURO 6b
C 300 BlueTEC Hybrid, C 300 h OM 651 EURO 6b
E 300 BlueTEC,
E 350 BlueTEC,
E 350 BlueTEC 4MATIC
OM 642 EURO 6b
E 350 d
E 350 d 4MATIC    
OM 642 EURO 6b
CLS 350 BlueTEC,
CLS 350 d,
CLS 350 BlueTEC 4MATIC
CLS 350 d 4MATIC
OM 642 EURO 6b
S 350 BlueTEC,
S 350 d,
S 350 BlueTEC 4MATIC
S 350 d 4MATIC
OM 642  EURO 6b
GLC 220 d 4MATIC, GLC 250 d 4MATIC OM 651 EURO 6b
V- Klasse OM 651 EURO 6b
Sprinter OM 651  EURO 6b
Vito OM 622 EURO 6b

Ist Ihr Mercedes betroffen?

Gratis Erstberatung - kostenlos, unverbindlich, bundesweit:

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Mercedes EURO 5 Diesel

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Hintergründe des Dieselskandals

Die Dieselaffäre hat die deutsche Automobilindustrie erschüttert und nachhaltig verändert. Automobilhersteller haben mit ihrem Verhalten hunderttausende Verbraucher getäuscht und die Umwelt unnötig belastet.

Werfen wir einen Blick auf die Chronik des Dieselskandals

Entscheidung 2005

Schätzungsweise muss der Vorstand Daimlers während 2005 / 2006 die Entscheidung gefällt haben, die Abschalteinrichtungen zu verbauen, die mittlerweile als illegal eingestuft werden.

Entdeckung 2014

Beinahe zehn Jahre später, erst im Jahr 2014, fiel die Abweichung der tatsächlichen Emissionswerte zu den festgehaltenen Emissionswerten einiger VW-Modelle auf. Die US-Universität West Virginia führte gemeinsam mit dem Forschungsinstitut International Council on Clean Transportation eine groß angelegte Studie durch.

VW gerät als erster Automobilkonzern ins Visier. Die Ergebnisse der Studie waren dem Konzern offensichtlich bekannt.

Erste Rückrufaktion VWs – Ende 2014 / Anfang 2015

Ende 2014 / Anfang 2015 beschließt VW den ersten Rückruf von hunderttausenden Modellen in den USA.

Umweltbehörde schaltet sich ein – September 2015

Hinter verschlossenen Türen räumt VW die Manipulation der Abgaswerte ein. Die Öffentlichkeit erfährt noch nicht davon. Erst Ende September, nachdem die US-Umweltbehörde EPA sich an die Öffentlichkeit wendet, kündigt der VW-Vorstand eine umfassende Aufklärung der Umstände an.

Strafrechtliche Ermittlungen – Ende September 2015

Die New Yorker Staatsanwaltschaft und auch das US-Justizministerium haben Ermittlungen eingeleitet. Nur wenige Tage später tritt der Vorstandsvorsitzende VWs zurück.

Stellungnahme von Daimler - 2015

Der Vorstandschef Daimlers Dieter Zetsche bezieht Stellung zu den Entwicklungen bei VW. „Bei uns wird nicht betrogen“, hat er damals noch vollmundig behauptet.

Hausdurchsuchung bei Daimler – Juli 2017 in Stuttgart

Während VW schon zwei Jahre unter Dauerbeschuss steht, wird Daimler erst später in den Dieselskandal involviert. Die Staatsanwaltschaft durchsucht die Büroräumlichkeiten bei der Daimler AG wegen Verdacht des Verbaus von illegalen Abschalteinrichtungen.

Diesel-Gipfel – August 2017

In Berlin kommen führende Vertreter von Kommunen, Bund und Ländern sowie die Vorstände von Volkswagen, Audi, Porsche, BWM, Daimler, Ford und Opel und zahlreiche Branchenverbandschefs und Gewerkschaftsvertreter zusammen. Diskutiert werden soll einerseits die drohenden Fahrverbote auf Druck der EU, sowie ein verpflichtendes Software-Update zur Beseitigung der Abschalteinrichtung.

Offizielle Ermittlungen gegen Daimler in den USA – Februar 2018

Ermittlungen in den USA haben Hinweise zuage gefördert, dass Daimler eine illegale Motorsteuerungssoftware verbaut haben soll. Zeitgleich nimmt das Kraftfahrt-Bundesamt den Mercedes Vito ins Visier.

Erster Rückruf Daimlers in Europa – August 2018

Das Kraftfahrt-Bundesamt ordnet Daimler zum Rückruf von 238.000 Fahrzeugen in Deutschland an. Europaweit müssen sich 690.000 Fahrzeuge einem Software-Update unterziehen.

Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler zu Schadensersatz – Januar 2019

Gegen Ende Januar fällt das Landgericht Stuttgart folgendes Urteil: Daimler hat wissentlich und aus Gründen der Profitmaximierung illegale Abschalteinrichtungen in zahlreichen Fällen verbaut. Den klagenden Mercedes-Besitzern muss Daimler eine hohe Schadensersatzsumme zahlen.

Was bedeutet das für Sie?

Das Urteil des LG Stuttgarts ist wegweisend. Daimler hat hier den Verbau illegaler Abschalteinrichtungen zugegeben. Daher können wir in Ihrem Namen gegen Daimler klagen und für Sie einen Schadensersatz und anderweitige Entschädigungen erwirken.

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Was genau hat sich Daimler zuschulden kommen lassen?

Daimlers Verhalten und sein offenkundig systematischer Betrug bieten mehrere Angriffspunkte für eine Klage. Doch was genau hat Daimler zu verschulden?

llegale Abschalteinrichtungen

Der Angelpunkt der Dieselaffäre sind die illegalen Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung.

Alle Dieselmotoren haben eine Abgasreinigung verbaut, um den Stickoxidausstoß zu senken. Unzulässig hingegen sind Abschalteinrichtungen, die den Betrieb der Abgasreinigung drosseln und folglich die Abgasemission steigen lassen.

Eine Ausnahme ergibt sich aus der Verordnung (EU) Nr. 601/2012. Das EU-Recht sieht hier vor, dass eine Abschalteinrichtung zulässig ist, wenn so ein Motorschaden verhindert wird.

Das Landgericht Stuttgart hat hingegen festgestellt, dass die Abschalteinrichtung bei den jüngeren Mercedes-Modellen bei einer Außentemperatur von 7 Grad Celcius aktiviert wird und die Effektivität der Abgasreinigung mindert. Da im Jahresmittel eine Durchschnittstemperatur von 10 Grad in Deutschland vorherrscht, wird ein Dauerbetrieb unterstellt.

Die Abschalteinrichtung ist somit nicht nur temporär zum Motorschutz, sondern dauerhaft aktiv. Folglich ist sie illegal, da die sie die Bedingungen der EU-Verordnung nicht erfüllt.

Lesen Sie mehr zur illegalen Abschalteinrichtung.

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Was ist das Thermofenster?

Das Thermofenster beschreibt das Temperaturfenster, in dem die Abschalteinrichtung die Abgasreinigung drosselt. Sowohl bei der AdBlue-Abgasreinigung als auch der modernen Abgas-Rückführung (AGR) wurden derartige Thermofenster festgestellt. Die Temperaturen variieren jedoch:

• AdBlue-Reinigung: Thermofenster beginnt unter 10 Grad Celcius Außentemperatur

• AGR-System: Ab 7 Grad schaltet sich die Abgasreinigung ab

Lesen Sie hier mehr zum Thermofenster.

Fragwürdiges Verhalten von Daimler – Auch nach Bekanntwerden der Affäre

Daimler hat sich auch nach Bekanntwerden der Affäre kritikwürdig verhalten. In 2018 hat der Konzern mit dem Kraftfahrt-Bundesamt kooperiert. Es wurde vereinbart, dass Daimler den Umfang vollständig offenlegt. Dem ist der Konzern nicht nachgekommen. Neben den benannten Problemen bei der Abgasreinigung wurden auch im Anschluss an das Stuttgarter Urteil wurden weitere Manipulationen bekannt.

Keine offene Kommunikation mit den Kunden

Daimler hat sich unkooperativ und unehrlich verhalten. Doch auch gegenüber den Kunden wäre ein großzügigeres Entgegenkommen wünschenswert.

Sie werden nämlich nicht über die Hintergründe und die möglichen Folgen der „freiwilligen Service-Maßnahme“ informiert. Dabei sind nicht nur die allgemeinen Folgen des Dieselskandals schwerwiegend. Auch als einzelner Betroffener müssen Sie mit wirtschaftlichen Nachteilen rechnen.

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Die Folgen des Dieselskandals für die Allgemeinheit

Der Abgasbetrug der Automobilhersteller hat eine Diskussion um die tatsächliche Schädlichkeit von Dieselmotoren entfacht – mit weitreichenden Folgen für die Allgemeinheit:

• Fahrverbotszonen: Die EU-Kommission hat festgestellt, dass in 28 deutschen Großstädten ein höherer Schadstoffwert vorherrscht, als das EU-Recht zulässt. Bestärkt wurde der Vorgang durch die höheren Emissionswerte der Dieselfahrzeuge, sodass der Gesetzgeber letztendlich ein Fahrverbot beschlossen hat.

• Neue Abgasmessverfahren: Seit 1992 wurden die Abgasmessverfahren nicht erneuert. Dabei war eine Erneuerung längst überfällig. Die öffentliche Diskussion hat nun dazu geführt, dass das alte NEFZ-Verfahren durch die neuen WLPT- und RDE-Abgasmessverfahren ersetzt wurden. Durch die realistischere Messung werden höhere Abgaswerte gemessen, was wiederum zu einer Erhöhung der KFZ-Steuern führt.

• Wertverluste von Dieselfahrzeugen generell: Durch die Fahrverbotszonen für Dieselfahrzeuge, den höheren Kraftstoffverbrauch und der höheren Schadstoffemission haben Dieselfahrzeuge allgemein an Attraktivität verloren. Unabhängig von der individuellen Betroffenheit haben alle Dieselfahrzeuge einen Wertverlust erlitten, da nur noch geringere Wiederverkaufspreise realisiert werden können.

• Strafrechtliche Verfahren gegen Verantwortliche: Sowohl gegen den VW-Vorstand als auch gegen den Mercedes-Vorstand laufen aktuell Ermittlungsverfahren wegen Betrug. VW-Chef Stadler war sogar monatelang in Untersuchungshaft. In den USA wurden zwei VW-Manager bereits zu langen Haftstrafen verurteilt.

Starker Vertrauensverlust in die deutsche Automobilindustrie: International und national haben die Verbraucher zumindest teilweise das Vertrauen in die Automobilindustrie verloren.

 

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Weshalb Sie gegen Daimler klagen sollten

Die Gründe, um gegen Daimler zu klagen, sind zahlreich. Die Art der Benachteiligung hängt mit dem Grad Ihrer persönlichen Betroffenheit zusammen.

Wertverlust, wenn bei Ihnen eine Abschalteinrichtung verbaut ist: Ist in Ihrem Fahrzeug eine illegale Abschalteinrichtung verbaut, erleidet Ihr Fahrzeug einen sofortigen Wertverlust. Einerseits sind Sie angehalten, die Abschalteinrichtung durch die Installation eines Software-Updates entfernen zu lassen. Verweigern Sie das Update, kann es zu einer Zwangsstilllegung kommen.

Lassen Sie andererseits das Update vornehmen, können Funktionalitätsstörungen des Motors die Langlebigkeit des Fahrzeugs verkürzen. Das wiederum potenziert den Wertverlust.

Zwangsstilllegung, wenn Sie das Update verweigern: Wenn Sie zum verpflichteten Update aufgerufen werden und der Aufforderung nicht nachkommen, könnte Ihr Fahrzeug Gegenstand einer Zwangsstilllegung werden (interner Link). Da ohne das Software-Update die Voraussetzungen für eine Zulassung fehlen, wird Ihnen die Zulassung kostenpflichtig entzogen.

Folgen für Ihren Motor, wenn Sie das Update vornehmen lassen: Es ist anzunehmen, dass Mercedes-Motoren nach dem Update ein ähnliches Schicksal erwartet, wie VW-Motoren. Erste Berichte aus Mercedes-Foren bestätigen diese Annahme. Bei VW waren folgende Probleme entstanden:

Erschwerter Nachweis, wenn nach dem Update Schäden auftreten: Daimler gibt zwar eine Garantie auf Schäden, die nach dem Update entstanden sind. Allerdings ist nur schwer nachzuweisen, ob entstandene Schäden tatsächlich mit dem Update zusammenhängen. Im Zweifel müssen Sie selbst für entstandene Schäden aufkommen.

 

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Der Weg aus der Misere – die Mercedes Klage

Der Mercedes Abgasskandal hat für Sie weitreichende Folgen. Ist Ihr Fahrzeug betroffen, sind die wirtschaftlichen Folgen für Sie enorm.

Glücklicherweise sind Sie der Folgen nicht schutzlos ausgeliefert.

Wir, die Interessengemeinschaft im Mercedes Abgasskandal, haben juristische Lösungen entwickelt, um Ihre unglückliche Situation in einen wirtschaftlichen Vorteil zu verwandeln. Im Ergebnis werden Sie Ihr unliebsam gewordenes Fahrzeug los und beenden das Debakel mit einem wirtschaftlichen Vorteil.

Ihre Vorteile, wenn Sie auf die Interessengemeinschaft vertrauen

  • Individuelle Einzelklage

Wir gestalten eine individuelle Einzelklage entsprechend Ihrer persönlichen Betroffenheit und Ihren Wünschen. So erzielen wir das bestmögliche, für Sie vorteilhafte Ergebnis

  • Erfahrungen in der Abgasaffäre

Die Anwälte der Interessengemeinschaft haben einschlägige Erfahrungen in der Abgasaffäre. Schon jetzt haben wir dutzende Gerichtsverfahren gegen die Automobilhersteller geführt. Bundesweit vertreten wir bereits Mandanten.

  • Verbrauchernahe Kanzlei

Hinter der Interessengemeinschaft stehen Anwälte der Kanzlei „Hahn Rechtsanwälte“. Die Kanzlei vertritt bereits seit Jahrzehnten Verbraucher und ist ein wichtiges Element im deutschen Verbraucherschutz.

  • Hervorragende Vernetzung mit Organisationen aus dem Verbraucherschutz

Durch unsere langjährige Rechtspraxis sind wir ausgezeichnet mit relevanten Verbraucherschutzorganisationen vernetzt. Davon profitieren auch unsere Mandanten.

  • Bundesweite Vertretung mit mehreren Standorten

Die Interessengemeinschaft ist bundesweit mit mehreren Standorten vertreten. Dementsprechend vertreten wir auch Mandanten bundesweit.

  • Kostenloser Betroffenheitscheck

Sie haben noch keine Gewissheit darüber, ob Ihr Mercedes-Modell betroffen sind? Beanspruchen Sie unseren kostenlosen Betroffenheitscheck. Wir melden uns innerhalb von 48 Stunden mit einem Ergebnis.

  • Kostenloser Prüfung der Zuständigkeit Ihrer Rechtsschutzversicherung

Sie sorgen sich um hohe Rechtskosten? Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben prüfen wir die Zuständigkeit. Kostenlos, unverbindlich und für Sie stressfrei!

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Wir klagen gegen Daimler – Der Ablauf Schritt-für-Schritt

1. Kostenloser Betroffenheitscheck

Sie wissen noch nicht, ob Ihr Fahrzeug vom Dieselskandal betroffen ist? Über diese Seite können Sie einen kostenlosen Betroffenheitscheck durchführen. Wir melden nach 48 Stunden mit einer Antwort.

2. Kostenlose Prüfung der Kostenübernahme Ihrer Rechtsschutzversicherung

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung? Wir prüfen für Sie kostenlos die Kostenübernahme.

3. Vorbereitung der Mercedes Klage – Wir prüfen Ihre rechtlichen Möglichkeiten

Wir bereiten Ihre individuelle Klage vor. Dabei prüfen wir Ihre Situation und erfragen Ihre Wünsche. Wir empfehlen, sich des Wagens zu entledigen.

Dafür bieten sich drei Möglichkeiten:

1. Rücktritt wegen Sachmangel

2. Anfechtung wegen arglistiger Täuschung

3. Schadensersatz wegen deliktischer Handlung

4. Alternative: Neuwagen liefern lassen

Sie haben erst kürzlich einen Neuwagen direkt von Daimler erhalten? Sie könnten auf die Rückgabe Ihres Fahrzeugs verzichten und stattdessen auf die Lieferung eines vergleichbaren Neuwagens bestehen.

5. Alternative: Wagen behalten und Vergleich schließen

Sie möchten Ihr Fahrzeug trotz aller Benachteiligungen behalten? Im Anschluss an die erfolgreiche Klage können wir mit Mercedes einen Vergleich schließen und einen finanziellen Ausgleich für Sie erwirken.

6. Sie sind nicht direkt betroffen? Es bleibt der Widerrufsjoker

Wenn keine illegale Abschalteinrichtung in Ihrem Fahrzeug verbaut wurde, könnten Sie als Dieselfahrer dennoch unter den Folgen des Abgasskandals leiden. Wenn Sie Ihr Fahrzeug finanziert haben und die Finanzierung über den Händler abgeschlossen wurde, bietet sich eine letzte rechtliche Möglichkeit: Der Widerrufsjoker!

7. Wir klagen gegen Mercedes

Sie können sich entspannt zurücklehen und den Ausgang abwarten.

8. Sie bekommen Recht

Im Anschluss an die Klage können Sie den Dieselskandal vergessen. Sie beenden das Debakel mit einem wirtschaftlichen Vorteil. Selbst wenn ein Nutzungsersatz geleistet werden muss, ist dieser deutlich geringer als der Wertverlust Ihres Fahrzeugs.

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Die Mercedes Klage im Detail:

1. Kostenloser Betroffenheitscheck

Sie befürchten, dass Ihr Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen ist, aber haben noch keine Gewissheit? Wir bieten Ihnen einen kostenlosen Betroffenheitscheck an. Bereits jetzt haben wir über 1.000 Anfragen prüfen können. Nutzen Sie dafür einfach unseren kostenlosen Generator. Wir prüfen Ihr Modell und melden uns mit einem Ergebnis innerhalb von 24 Stunden zurück.

 

2. Kostenlose Prüfung der Kostenübernahme Ihrer Rechtsschutzversicherung

Rechtskosten können abschreckend wirken. Im schlimmsten Fall nehmen Sie Ihr Recht nicht in Anspruch, um Rechtskosten zu vermeiden. Als verbrauchernahe Kanzlei möchten wir, dass Sie Recht bekommen. Daher bieten wir einen kostenlosen Zuständigkeitscheck Ihrer Rechtsschutzversicherung an. Sollten Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, nennen wir Ihnen ein fixes Honorar, nachdem wir Ihre rechtliche Situation analysiert haben.

 

3. Vorbereitung des Klagewegs – Wir prüfen Ihre rechtlichen Möglichkeiten

Nachdem Sie mit uns Kontakt aufgenommen haben, kommen Sie ins Gespräch mit Ihrem zuständigen Anwalt. Gemeinsam mit Ihnen erörtert er Ihre Situation. Uns sind Ihre Präferenzen wichtig. Wir stellen Ihnen daher mögliche rechtliche Szenarien vor. Sie entscheiden sich für die passende Lösung. Sollte in Ihrem Fahrzeug eine illegale Abschalteinrichtung verbaut worden sein, kommt eine der drei nachfolgenden Optionen in Betracht. Um die Erfolgswahrscheinlichkeit enorm zu erhöhen, regen wir alle drei Optionen gleichzeitig an:

a. Rücktritt wegen Sachmangel (§ 437 Nr. 2 BGB)

Die illegale Abschalteinrichtung ist ein Sachmangel. Der gelieferte Wagen weist nicht die vereinbarte Beschaffenheit auf. Schon bei der Übergabe des Fahrzeugs war die illegale Abschalteinrichtung verbaut. Zwar hat Daimler rechtlich die Möglichkeit, das Fahrzeug nachzubessern. Doch weder die Nachbesserung noch die Neulieferung des verkauften Fahrzeugs ist möglich, da es kein mangelfreies Fahrzeug der Modellreihe gibt. Sie haben somit das Recht, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Sie geben das Fahrzeug zurück und erhalten den Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsersatzes wieder.

b. Anfechtung wegen arglistiger Täuschung (§ 123 BGB)

Die von Ihnen abgegebene Willenserklärung kann angefochten werden. Dies hat zur Folge, dass der Kaufvertrag nichtig ist und rückabgewickelt werden muss.

Als Anfechtungsgrund kommt die arglistige Täuschung i.S.d § 126 BGB infrage. Hierfür muss zunächst ein Irrtum vorgelegen haben. Dies ist der Fall, denn Sie wussten nicht um die illegale Abschalteinrichtung, noch um die damit einhergehenden Folgen für Ihre Mobilität, den Kraftstoffverbrauch und die Funktionalität des Motors.

Zudem muss arglistig, also in diesem Fall vorsätzlich gehandelt worden sein. Das Landgericht Stuttgart hat bereits bestätigt, dass vorsätzlich gehandelt worden sein muss. Der Vorstand Daimlers kann unmöglich keine Kenntnis von der Abschalteinrichtung gehabt haben. Vielmehr steckt dahinter ein enormer Ressourcen- und Organisationsaufwand, der auf Vorstandsebene bewilligt worden sein muss.

Die Voraussetzungen für die Anfechtung sind gegeben. Ihre Willenserklärung wird nichtig und es muss der Zustand hergestellt werden, der vor dem Kaufvertrag bestand.

Das bedeutet:

Sie geben Ihr Fahrzeug zurück und erhalten den Kaufpreis abzüglich eines Nutzungsersatzes.

c. Schadensersatz wegen deliktischer Handlung:

Zu guter Letzt ist die Einforderung von Schadensersatz aufgrund einer deliktischen Handlung nach §823 BGB möglich. Hierfür muss die Verletzung eines Ihrer Rechtsgüter, in diesem Fall Ihres Eigentums, vorliegen. Durch den Verbau der illegalen Abschalteinrichtung hat Daimler widerrechtlich und deliktisch einen Eingriff in Ihre Vermögensdispositionsfreiheit vorgenommen.

Damit hat der Konzern betrügerisch gehandelt. Es wird davon ausgegangen, dass Sie das Fahrzeug nicht erworben hätten, wenn Sie um die Abschalteinrichtung gewusst hätten. Es ist der Zustand wiederherzustellen, der vor dem Abschluss des Kaufvertrags geherrscht hat (Naturalrestitution).

Das Fahrzeug wird an Daimler zurückgegeben und Sie erhalten den Kaufpreis, abzüglich eines Nutzungsersatzes, zurück. Bei allen drei Optionen wird das Fahrzeug zurückgegeben. Der Kaufpreis wird erstattet. Selbst bei der Leistung eines Nutzungsersatzes sind Sie wirtschaftlich bevorteilt. Der Wertverlust des Fahrzeugs durch die Betroffenheit ist deutlich höher, als der Nutzungsersatz.

 

4. Alternative: Neuwagen liefern lassen

Liegt bei Ihrem Fahrzeug ein Sachmangel vor, kann unter Umständen die Neulieferung eines Fahrzeugs veranlasst werden. Haben Sie einen Neuwagen von Daimler erworben, der nun vom Abgasbetrug betroffen ist, kann ein vergleichbarer Neuwagen geliefert werden. Ähnlich wie bei der ersten Option ist ein Sachmangel des Fahrzeugs hierfür ursächlich. Allerdings tritt in diesem Fall eine Neulieferung anstelle des Rücktritts.

 

5. Alternative: Vergleich schließen und weiterfahren

Sie möchten trotz aller Benachteiligungen Ihr Fahrzeug behalten? Auch hierfür bieten wir eine Lösung. Wir ermitteln den passenden Klageweg und leiten die Klage ein. Zum Ende des Prozesses erwirken wir jedoch einen Vergleich. Anstatt das Fahrzeug zurückzugeben, behalten Sie ihn und lassen sich eine Ausgleichssumme von Daimler auszahlen.

 

6. Keine Betroffenheit? Der Widerrufsjoker

Ist Ihr Fahrzeug nicht direkt betroffen, da keine illegale Abschalteinrichtung verbaut ist, könnte dennoch eine Benachteiligung vorliegen. Dieselfahrzeuge haben durch den Abgasskandal generell an Beliebtheit verloren und daher auch einen Wertverlust erlitten. Unter Umständen könnten Sie Ihr Fahrzeug zurückgeben und den wirtschaftlichen Schaden vermeiden. Haben Sie Ihr Fahrzeug finanzieren lassen?

Sollten Sie eine Finanzierung abgeschlossen haben, die über den Händler angeboten wurde, so können Sie von dem sogenannten Widerrufsjoker Gebrauch machen. Tausende Autokreditverträge weißen formale Fehler auf. Manche haben fehlerhafte Widerrufsbelehrungen, manche erfüllen die Informationspflichten nur mangelhaft.

Unabhängig von der Art der Formfehler führen Sie zum selben Ergebnis: Die Widerrufsfrist des Vertrags ist nie abgelaufen. Sie haben somit immer noch das Recht, den Vertrag zu widerrufen. Wurden Kaufvertrag und Kreditvertrag nun über denselben Händler abgeschlossen, besteht eine wirtschaftliche Einheit.

Der Widerruf des einen Vertrags, führt zum Widerruf des anderen. Im Ergebnis müssen beide Rückabgewickelt werden. Für Sie ist das besonders vorteilhaft: Sie können den Wagen an die Bank zurückgeben und sind fortan von allen Schulden befreit. Geleistete Raten und Anzahlungen werden an Sie zurückerstattet.

 

7. Nach Mandatierung: Wir klagen gegen Mercedes

Haben wir im gemeinsamen Gespräch eine juristische Lösung gefunden, deren Ergebnis Ihnen zuspricht, klagen wir für Sie gegen Daimler. Sie brauchen fortan nicht mehr mitzuwirken, sondern können den Prozess stressfrei abwarten.

 

8. Sie bekommen Recht – Ergebnis: Der Abgasskandal hat für Sie ein Ende

Wir klagen nur gegen Daimler, wenn wir eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit sehen. Der Prozess am Landgericht Stuttgart und Daimlers Bekenntnis zum Verbau illegaler Abschalteinrichtungen hat weiteren Klagen die Tür geöffnet. Ist der Prozess beendet, können Sie den Abgasskandal hinter sich lassen. Anstatt unter den Folgen leiden zu müssen, können Sie das Kapitel mit einem wirtschaftlichen Vorteil abschließen.

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Gratis Betroffenheits-Check

Wir prüfen gratis ob Ihr Mercedes vom Abgasskandal betroffen ist und melden uns mit dem Ergebnis innerhalb der nächsten 48h zurück.

Das Recht auf der Seite der Mercedesfahrer

Bekannt aus folgenden Medien:Die Interessensgemeinschaft zum Mercedes Abgasskandal

Rechtsschutzversicherung vorhanden?
Haben Sie Ihr Fahrzeug finanziert?

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