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Mercedes R-Klasse von Fahrverboten und dem Abgasskandal Rückruf betroffen?

Ihre Mercedes R-Klasse ist möglicherweise im Abgasskandal von Rückrufen oder einem Fahrverbot betroffen? Hier erfahren Sie mehr dazu!

Der Diesel Abgasskandal weitet sich aus. Es ist nicht länger nur ein VW Abgasskandal, auch andere Hersteller sind betroffen. Unter anderem steht Mercedes mehr und mehr unter Druck. Denn nachdem man sich lange gewehrt und illegale Praktiken geleugnet hat, steht nun fest: Auch Mercedes hat seine Kunden getäuscht und illegale Abschaltvorrichtungen in seine Autos eingebaut. Vielleicht haben Sie sogar schon Post von Mercedes bekommen, weil Sie eine R-Klasse fahren, die ebenfalls vom Abgasskandal betroffen ist und wissen nun nicht so recht, wie Sie sich verhalten sollen? Dann helfen wir Ihnen weiter! Auf dieser Seite finden Sie Informationen, inwiefern Mercedes und speziell die R-Klasse in den Abgasskandal verwickelt und von Rückrufen und Fahrverboten betroffen ist.

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Das Recht auf der Seite der Mercedesfahrer

Bekannt aus folgenden Medien:Die Interessensgemeinschaft zum Mercedes Abgasskandal

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Haben Sie Ihr Fahrzeug finanziert?

Verpflichtender Rückruf bei Mercedes

Im Sommer 2018 verlangte das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) von Mercedes den Rückruf von europaweit 700.000 Fahrzeugen, darunter 280.000 in Deutschland, nachdem in den Fahrzeugen illegale Abschalteinrichtungen festgestellt worden waren. Dieser Rückruf betrifft unter anderem Fahrzeuge der C-, E-, und S-Klasse. Die R-Klasse ist bisher nicht dabei. Dieser Rückruf ist verpflichtend. Das heißt, wenn Sie von Mercedes angeschrieben und in die Werkstatt eingeladen werden, sich aber weigern, kann Ihnen in letzter Konsequenz die Betriebserlaubnis für Ihr Auto entzogen werden. Ganz so einfach sollte man sich die Entscheidung für das Software-Update dann aber auch wieder nicht machen. Denn noch ist nicht klar, welche negativen Nachwirkungen das Aufspielen des Updates eventuell haben wird. Zahlreiche VW Kunden beschwerten sich nach Ihrem Update über einen erhöhten Spritverbrauch. Und da laut Mercedes die Abschalteinrichtungen eingebaut wurden, um den Motor zu schützen, ist die Frage was mit diesem nach dem Update passiert. Wenn möglich raten wir daher, das Update zu verweigern.

Freiwillige Service-Maßnahme von Mercedes verweigern

Bei dem verpflichtenden Rückruf ist dies zwar schwierig, aber parallel läuft auch eine freiwillige Service-Maßnahme, die Mercedes schon 2017 gestartet hat. Hiervon sind gut 3 Millionen Autos in Europa betroffen, darunter fast alle Diesel der Schadstoffklasse Euro 5 und Euro 6. Auch Ihre R-Klasse kann daher dabei sein. In diesem Fall können Sie das Update tatsächlich verweigern, wobei damit natürlich nicht ausgeschlossen ist, dass Ihr Fahrzeug früher oder später von Fahrverboten betroffen sein könnte. Das Aufspielen des Software-Updates dauert etwa eine Stunde und ist für Sie kostenlos – aber wie oben beschrieben mit einem gewissen Risiko verbunden.

Auch Mercedes R-Klasse von Fahrverboten betroffen

Eine Stadt nach der anderen führt Fahrverbote ein. Den Anfang machte Hamburg, wo das Fahrverbot zwar nur in wenigen Straßenzügen gilt, dafür aber von Anfang an (seit dem 01. Januar 2018) alle Diesel mit Schadstoffklasse Euro 1-5 umfasste. Stuttgart war die zweite Stadt, die ein Fahrverbot einführte – hier lief es schrittweise. Zunächst waren nur auswärtige Fahrzeuge mit Schadstoffklasse Euro 1-4 vom Fahrverbot betroffen. Dann folgten die Stuttgarter selbst und nach einer erneuten Entscheidung des Verwaltungsgerichts sollen auch Diesel mit der Schadstoffnorm Euro 5 einem Fahrverbot unterilegen - hier wehrt sich Baden-Württemberg aber noch. Das betrifft dann auch Autos der R-Klasse. Zahlreiche weitere Städte werden noch 2019 Fahrverbote einführen und viele weitere Klagen sind anhänglich – Hamburg und Stuttgart werden also nicht die einzigen vom Fahrverbot betroffenen Städte bleiben. Hier sehen Sie genau, welche Fahrzeuge der R-Klasse vom Fahrverbot betroffen sind.

BaujahrCO2-AusstoßEuro NormMotor 
2010 Euro 5R 350 CDI 4MATIC (265 PS)Mercedes-Benz R Klasse 2010 Diesel

 

Gegen Mercedes wehren und Schadensersatz fordern

Wenn Sie Post von Mercedes bekommen haben und zum verpflichtenden Rückruf aufgefordert wurden, dann stehen Ihre Chancen sehr gut, Schadensersatz zu bekommen. Denn das Kraftfahrt-Bundesamt hat in Ihrem Fahrzeug Schummel-Software entdeckt – der Hersteller hat Sie somit getäuscht. Selbst, wenn Ihre R-Klasse nur Teil der freiwilligen Service-Maßnahme ist, haben Sie die Möglichkeit, Schadensersatz zu fordern. Ausgerechnet das Landgericht Stuttgart hat vor Kurzem in drei Fällen im Sinne des Verbrauchers entschieden – obwohl die Fahrzeuge nicht Teil des offiziellen Rückrufs waren, muss Mercedes Schadensersatz zahlen. Sie können Ihre R-Klasse zurückgeben und erhalten den Kaufpreis erstattet. Eventuell werden Sie eine Nutzungsentschädigung für die Kilometer zahlen müssen, die Sie bereits mit dem Auto gefahren sind. Doch diese Nutzungsentschädigung ist inzwischen umstritten, denn laut Bundesgerichtshof waren Fahrzeuge, die über eine illegale Abschalteinrichtung verfügen, nie für die Nutzung im Straßenverkehr geeignet. Das heißt juristisch gesehen war ihr Nutzwert gleich null und dem Hersteller steht damit keine Nutzungsentschädigung zu. Wenn sich diese Ansicht weiter durchsetzt, können Sie Ihr vom Abgasskandal betroffenes Auto also zurückgeben und erhalten den vollen Kaufpreis erstattet.

Schadensersatzklage nicht möglich? Widerrufsjoker nutzen!

Was viele nicht wissen – wenn Sie keine Aussicht auf Schadensersatz haben, beispielweise weil Ihre R-Klasse weder vom verpflichtenden Rückruf, noch von der freiwilligen Service-Maßnahme betroffen ist, gibt es eine weitere Möglichkeit, Ihr Auto loszuwerden. Diese nennt sich Widerrufsjoker und bezieht sich auf die Möglichkeit, den Kredit widerrufen zu können, sofern sich Fehler im Kreditvertrag finden. Und da dies bei ca. 90% aller Autokreditverträge der Fall ist, hat fast jeder diese Möglichkeit. Voraussetzung ist lediglich, dass Sie Ihr Auto finanziert haben und der Kreditvertrag zusammen mit dem Autokauf abgeschlossen wurde – somit handelt es sich um ein Verbundgeschäft und der Autokauf wird mit dem Kreditwiderruf rückabgewickelt. In vielen Fällen werden Sie der Bank hier eine Nutzungsentschädigung zahlen müssen, bei neueren Verträgen ist dies jedoch in der Regel nicht der Fall. Und selbst wenn – auch mit Nutzungsentschädigung ist diese Lösung für Sie in der Regel finanziell attraktiver, als Ihre R-Klasse auf dem Gebrauchtwagenmarkt unter großem Wertverlust zu verkaufen.

Welche negativen Folgen kann das Software-Update haben?

Ähnliche Folgen wie beim VW Software-Update sind auch beim Mercedes Update zu erwarten bzw. zu befürchten. Das heißt, es kann sein, dass sich der Spritverbrauch des Fahrzeugs erhöht und auch Schädigungen am Motor und eine nachlassende Leistung bzw. eine niedrigere Lebenserwartung des Fahrzeugs sind nicht auszuschließen.

Wo kommen die nächsten Fahrverbote?

Darmstadt wird am 01.06.2019 Fahrverbote für Diesel mit der Abgasnorm Euro1-5 und Benziner mit der Norm Euro 1-2 einführen. Bis zum 01.07.2019 soll laut neuestem Gerichtsurteil auch Stuttgart das bereits bestehende Fahrverbot für Euro 5 Diesel ausweiten. Berlin wird ebenfalls im Sommer ein Fahrverbot einführen. Zahlreiche weitere Städte wurden von Gerichten dazu verurteilt, Fahrverbote einzuführen, haben aber Berufung eingelegt – hier warten wir also auf die Entscheidung.

Mercedes SUV von hinten

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