Für Verbraucher Informativ

Der Mercedes GLS Abgasskandal

Nach dem VW Abgasskandal, gibt es nun auch einen Diesel Skandal bei Mercedes. Hunderttausende Fahrzeuge mussten zurückgerufen werden, um eine illegale Abschalteinrichtung zu entfernen. Im Rahmen des Mercedes GLS Abgasskandals haben Verbraucher die Chance, auf Schadensersatz zu klagen oder sich mit Hilfe des Widerrufsjokers ihr Geld zurückzuholen.

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Welche GLS Modelle sind konkret betroffen?

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat den Rückruf von gut 300.000 Mercedes Diesel Fahrzeugen alleine in Deutschland angeordnet. Bei einem Werkstatttermin sollen die Fahrzeuge ein Software-Update bekommen, wodurch die illegale Abschalteinrichtung entfernt wird. Von diesem Pflichtrückruf ist auch der GLS betroffen.

Handels-

bezeichnung

HubraumLeistung

Motorkenn-

buchstabe

EU

Emissionsstufe

Zertifizierung

Produktions-

zeitraum

GLS 350 d 4MATIC2987190OM 642

Euro 6b (W)

M07/15 - inkl. 11/17

Quelle: www.daimler.com

Den GLS gibt es unter diesem Namen dabei erst seit 2015. Zuvor hieß das Modell GL – und auch dieses ist vom Abgasskandal betroffen. Hier gibt es weitere Informationen dazu. .

Auch, wenn wir aus technischen Gründen davon abraten, sich das Update aufspielen zu lassen, muss man dem Pflichtaufruf Folge leisten. Denn ansonsten droht die Zwangsstilllegung des Fahrzeugs. Allerdings läuft bei Mercedes parallel auch eine groß angelegte freiwillige Service-Maßnahme, die europaweit etwa 3 Millionen Diesel umfasst. Auch bei dieser soll das Software-Update aufgespielt werden. Im Gegensatz zum Pflichtrückruf kann diese freiwillige Maßnahme abgelehnt werden. Es gibt nicht nur positive Erfahrungen mit dem Update, weshalb man sich gut überlegen sollte, ob man es auf seinen GLS aufspielen lässt oder nicht. So berichten Fahrer von einem erhöhten Sprit- und AdBlue-Verbrauch, von einer Versottung des Motors oder einer nachlassenden Leistung. Die Langzeitfolgen sind vollkommen unklar.

Wertverluste bei Diesel Fahrzeugen

Wer in den letzten Jahren versucht hat, einen Diesel zu verkaufen, musste feststellen, dass diese erheblich an Wert verloren haben. Der Abgasskandal allgemein hat das Vertrauen der Verbraucher in den Diesel erschüttert. Hinzu kommen die ungewissen Folgen des Software-Updates und Fahrverbote, die in vielen Städten drohen. Auch Mercedes GLS Fahrer werden diese Nachteile und die damit einhergehenden Wertverluste beobachtet haben. Doch Verbraucher müssen auf diesen nicht sitzenbleiben, sondern haben Rechte und Möglichkeiten, sich gegen die Hersteller zu wehren.

Schadensersatz im Mercedes GLS Abgasskandal

Da der Mercedes GLS Teil des angeordneten Rückrufs ist, haben Sie einen Anspruch auf Schadensersatz. Dies kann auch gelten, wenn Ihr Modell nur Teil der freiwilligen Service-Maßnahme ist. Auch in dem Fall haben Gerichte schon Schadensersatz zugesprochen. Diese berufen sich dabei in der Regel auf den Paragraphen 826 BGB und werfen Mercedes vor, seine Kunden vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt zu haben. Der Schadensersatz entspricht dabei der Höhe des Kaufpreises. Das manipulierte Fahrzeug gibt der Verbraucher dafür an Mercedes zurück. Unserer Auffassung nach stehen Ihnen zudem Zinsen zu, für die Zeit, die der Hersteller mit Ihrem Geld wirtschaften konnte. Ob Ihnen eine Nutzungsentschädigung abgezogen wird, ist unter Juristen umstritten. HAHN Rechtsanwälte ist der Auffassung, dass dies eine unbillige Entlastung des täuschenden Herstellers ist und klagt deshalb auf Rückzahlung des gesamten Kaufpreises ohne Abzug der Nutzungsentschädigung.

Kredit widerrufen und CLS zurückgeben

Eine weitere Möglichkeit, sich im Mercedes GLS Abgasskandal zu wehren, ist der Widerrufsjoker. Diesen können Sie nutzen, wenn Sie den GLS finanziert haben und Ihnen der Händler dabei zusammen mit dem Auto auch gleich den Kredit vermittelt hat. Somit handelt es sich um verbundene Verträge. Wenn nun der Widerrufsjoker sticht, das heißt, wir finden Fehler im Kreditvertrag, die Ihnen als Verbraucher ein ewiges Widerrufsrecht einräumen, dann wird damit einhergehend auch der Kaufvertrag rückabgewickelt. So können Sie Ihren GLS an die Bank zurückgeben und bekommen alle bereits gezahlten Raten erstattet. Wenn Sie eine Anzahlung getätigt haben, bekommen Sie diese natürlich auch zurück. Ebenso stehen Ihnen nach unserer Auffassung Zinsen zu. Auch müssen Sie das Darlehen nicht weiter bedienen. Je nachdem, von wann Ihr Vertrag ist, wird Ihnen eine Nutzungsentschädigung abgezogen. Bei neueren Verträgen sollte dies nicht der Fall sein. So können Sie Ihren alten Diesel zu guten Konditionen abgeben und geben den Wertverlust damit gleich mit ab. So müssen Sie sich um Fahrverbote oder unsichere Folgen von Software-Updates keine Sorgen mehr machen.

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Das Recht auf der Seite der Mercedesfahrer

Bekannt aus folgenden Medien:Die Interessensgemeinschaft zum Mercedes Abgasskandal

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