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Skandal um das Daimler Software Update

Das Daimler Software Update sorgt für immer mehr Fragen und Probleme. Gab es zunächst negative Erfahrungen mit dem Daimler Software Update und Fahrer berichteten von Probleme nach dem Update, kommt nun hinzu, dass das Daimler Software Update für immer mehr Diesel Modelle verpflichtend wird.

Probleme mit dem Daimler Software Update

So wie VW Kunden melden auch Mercedes Fahrer Probleme mit dem Daimler Software Update. Es gibt Berichte über einen erhöhten Spritverbrauch, über einen erhöhten AdBlue-Verbrauch, über eine Versottung des Motors und über nachlassende Leistung. Die Langzeitfolgen sind noch völlig unklar. Anwälte raten daher aus technischer Sicht von dem Daimler Software Update ab. Leider droht beim Ignorieren eines Pflichtrückrufes die Zwangsstillegung des Fahrzeugs. Hier muss das Daimler Software Update also wohl durchgeführt werden. Ein freiwilliger Rückruf kann dagegen guten Gewissens ignoriert werden. In jedem Fall empfiehlt es sich, sobald man Post bezüglich des Daimler Software Updates bekommen hat, sofort die kostenlose Beratung eines Anwalts in Anspruch zu nehmen. So können Verbraucher sicher sein, alles getan zu haben, um Schäden an ihrem Diesel und gleichzeitig eine Stilllegung ihres Fahrzeugs zu verhindern.

Neue Informationen zum Daimler Software Update

Ende August 2019 wurde bekannt, dass Fahrer, deren Fahrzeuge bisher nur vom freiwilligen Rückruf betroffen waren und die diesem nicht nachgekommen waren, nun nach und nach Post bekommen, dass das Daimler Software Update für sie nun verpflichtend ist. Zunächst betrifft dies C-Klasse Modelle der Baujahre 2012 und 2013. Damit bestätigen sich Vermutungen, die rund um den Pflichtrückruf für den GLK im Juni aufgekommen waren. Daimler selbst gab damals an, dass der betroffene Motor, für den das Kraftfahrt-Bundesamt eine illegale Abschalteinrichtung nachweisen konnte, auch in anderen Fahrzeugen, unter anderem der C-Klasse, aber auch der S- und E-Klasse verbaut ist. Es war also zu erwarten, dass hier weitere Pflichtrückrufe folgen würden. Weder das KBA noch Daimler selbst haben diese neuen Rückrufe aber öffentlich gemacht. Bekannt sind diese nur durch Schreiben an Kunden, die HAHN Rechtsanwälte vorliegen.

Die freiwillige Service-Maßnahme von Daimler betrifft 3 Millionen Fahrzeuge europaweit, von denen bisher etwa eine Millionen mit dem Daimler Software Update ausgerüstet worden sind. Zudem sind bisher 800.000 Daimler Diesel vom Pflichtrückruf betroffen (diese Fahrzeuge sind in der Regel auch Teil der Liste für einen freiwilligen Rückruf). Sollten sich die Vermutungen also bestätigen, werden noch etwa 1,2 Millionen weitere Fahrzeuge zu einem verpflichtenden Rückruf in die Werkstätten gebeten werden. Die Ausmaße des Daimler Abgasskandals nehmen immer größere Maße an und noch immer behauptet Daimler, nichts falsch gemacht zu haben.

Daimler Software Update – was Verbraucher tun können

Millionen von Verbrauchern sind inzwischen vom Daimler Abgasskandal betroffen und ärgern sich über Rückrufe, Software-Updates mit unbekannten Langzeitfolgen, Fahrverbote und den Wertverlust ihres Autos. Doch ganz wehrlos sind sie nicht. So können alle Fahrer, deren Fahrzeug über eine illegale Abschalteinrichtung verfügt, Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen. Das betrifft alle Fahrzeuge, die Teil eines Rückrufes sind (verpflichtend oder freiwillig). Dabei ist es auch egal, ob es sich um das Thermofenster oder die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung handelt. Beide sind inzwischen vom KBA als illegale Abschalteinrichtung klassifiziert worden und bei beiden haben Gerichte Schadensersatz zugesprochen. Dies ist übrigens unabhängig davon, ob das Daimler Software Update bereits aufgespielt wurde oder nicht!

Für alle Fahrer, die nicht direkt vom Daimler Dieselskandal betroffen sind, die ihr Auto aber dennoch zu guten Konditionen abgeben wollen, gibt es eventuell die Möglichkeit des Kreditwiderrufs. Dieser ist immer dann möglich, wenn der Autohändler zusammen mit dem Auto auch einen Kredit vermittelt hat und das Auto als Verbraucher gekauft wurde. Spezialisierte Anwälte prüfen den Kreditvertrag auf Fehler und werden in über der Hälfte der Fälle fündig. In solchen Fällen genießen die Verbraucher ein ewiges Widerrufsrecht und können den Vertrag noch heute widerrufen. So geben sie das Auto zurück und erhalten Anzahlung und Raten plus Zinsen erstattet.

Umgehen Sie den Wertverlust durch das Daimler Software Update und wehren Sie sich mit HAHN Rechtsanwälte gegen die täuschenden Hersteller!

Weitere Informationen zum Mercedes Software Update erhalten Sie hier!

© HAHN Rechtsanwälte 2019