Diesel Schadensersatz bei Gebrauchtwagen möglich


Haben auch Autofahrer, die einen gebrauchten Mercedes gekauft haben, einen Anspruch auf Schadensersatz, wenn sich herausstellt, dass im Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung vorhanden ist? Und wie verhält es sich bei Käufen von privat? Hier beantworten wir diese wichtigen Fragen!


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Sie fahren einen Gebrauchtwagen, der im Abgasskandal betroffen ist?

Der Mercedes Abgasskandal und seine nur schrittweise Aufklärung verwirrt viele Verbraucher. Immer wider gibt es neue Rückrufe, neue Modelle sind betroffen und es gibt immer mehr verbraucherfreundliche Urteile. Daimler selbst behauptet jedoch weiterhin, nichts falsch gemacht zu haben.

Grundsätzlich lässt sich festhalten: Wenn Ihr Mercedes über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt, dann haben Sie einen Anspruch auf Schadensersatz. Und dass eine unzulässige Abschalteinrichtung vorhanden ist, wissen Sie dann, wenn Sie Post von Daimler bzw. dem Kraftfahrt-Bundesamt bekommen und gebeten werden, Ihr Fahrzeug in die Werkstatt zu bringen, damit es dort ein Software-Update bekommen kann. Denn bei diesen Updates sollen die Abschalteinrichtungen entfernt werden.

Doch wie verhält es sich eigentlich mit Gebrauchtwagen? Ein Neuwagen erfordert eine erhebliche finanzielle Investition, so dass viele Verbraucher sich für einen Gebrauchtwagen entscheiden, den sie zum Beispiel bei einem Mercedeshändler kaufen. Für diese gilt das gleiche wie bei Neuwagen. Sofern sich später herausstellt, dass sich eine unzulässige Abschalteinrichtug im Wagen befindet, steht dem Käufer auch für den manipulierten Gebrauchtwagen Schadensersatz vom Hersteller zu. Das gilt auch für Fahrzeuge, die von privat gekauft werden. Auch bei solchen Gebrauchtwagen besteht ein Anspruch auf Schadensersatz, sofern sie manipuliert wurden. Wichtig ist nur, dass zum Zeitpunkt des Kaufes nicht bekannt war, dass es sich um ein Modell handelt, dass im Abgasskandal betroffen ist. Denn in solchen Fällen urteilen Gerichte in der Regel, dass kein Anspruch auf Schadensersatz besteht. Schließlich war der Mangel bereits beim Kauf bekannt.

Weil uns immer wieder Fragen von Verbrauchern erreichen, die einen gebrauchten Mercedes fahren, sei hier noch einmal klar gestellt:
  • Wenn Sie einen gebrauchten Mercedes von einem Händler oder von der Daimler AG direkt erworben haben, haben Sie gegenüber der Daimler AG nach wie vor Ansprüche auf Schadensersatz (jedoch nicht gegenüber dem Händler, da diesem regelmäßig keine arglistige Täuschung nachgewiesen werden kann)

  • Wenn Sie den gebrauchten Mercedes von einer Privatperson gekauft haben, haben Sie ebenfalls Ansprüche auf Schadensersatz gegenüber dem Hersteller, in diesem Fall also der Daimler AG

  • Der Kauf des gebrauchten Mercedes sollte jedoch erfolgt sein, bevor der Öffentlichkeit bekannt war, dass das entsprechende Modell über eine unzulässige Abschalteinrichtung verfügt. Denn Gerichte urteilen regelmäßig, dass kein Anspruch auf Schadensersatz besteht, wenn zum Zeitpunkt des Kaufs die Manipulation bekannt war

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