Rechte von mercedesbesitzern
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Rechte von Mercedesfahrern im Abgasskandal

Vom Abgasskandal betroffene Mercedesfahrer haben Rechte und allerlei Gründe diese auch zielstrebig und umgehend durchzusetzen. Zunächst wurden Sie beim Kauf Ihres Diesels getäuscht. Ihr Fahrzeug hat nun einen Mangel, der nicht entfernt werden kann – auch nicht durch ein Dieselupdate. Alle Fahrzeuge, die eine illegale Abschaltvorrichtung eingebaut haben, haben massiv an Wert verloren. Sie als Kunde von Mercedes haben sehr viel Geld für ein Fahrzeug bezahlt, welches jetzt unvorhersehbar erheblich weniger wert ist. Für den entstandenen Wertverlust entschädigt Sie Mercedes nicht.

Wie viel ist Ihr Mercedes noch Wert?

In einem Selbstversuch hat Finanztest-Redakteur Michael Bruns (Stiftung Warentest, test.de) versucht seinen EURO-5 Diesel zu verkaufen. Hier sehen Sie die Ergebnisse!

Was dem Ganzen die Krone aufsetzt - das schlechteste Angebot erhält er tatsächlich von Mercedes selbst. Knapp 3.000 Euro ist Mercedes noch bereit für einen vor vier Jahren für 16.000 Euro gekauften Diesel aus ihrem Haus zu bezahlen. Wohl wissentlich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Mercedes dieses Fahrzeug nochmal verkaufen kann, eher als gering einzuschätzen ist.

Anders als in dem Selbstversuch von Stiftung Warentest empfohlen, halten wir es für die richtige Entscheidung jetzt Klage gegen Mercedes einzureichen und Ihre Rechte im Mercedes Abgasskandal durchzusetzen, um Ihre Interessen zu wahren.

Argumente dafür Ihre Rechte durchzusetzen:

  • Fahrverbote

Eines der wesentlichen Argumente dafür ist die Diskussion um und die politische Durchsetzung von Fahrverboten. In Hamburg gelten bereits Fahrverbote. In Stuttgart dürfen seit April 2019 im gesamten Stadtgebiet keine Euro 4 Fahrzeuge mehr einfahren. Die Deutsche Umwelthilfe klagte gegen Dutzende Städte, bzw. die jeweiligen Länder als Verantwortliche, auf die Einhaltung der von der EU vorgegebenen Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft.

Sollten Sie innerhalb von potenziellen Fahrverbotszonen für Dieselfahrzeuge wohnen, dann haben Sie natürlich sehr schlechte Chancen Ihren Diesel auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu veräußern. Denn wer kauft noch ein Fahrzeug, das nicht überall genutzt werden darf?

Im Übrigen dürfen in Zukunft theoretisch auch Fahrverbote für Diesel, welche mit einer modernen Abgasnorm, also der Euro 6 ausgestattet sind, verhängt werden.

  • Gerichte verurteilen die Daimler AG zu Schadensersatz

Immer mehr Gerichte, inzwischen auch auf der Ebene der Oberlandesgerichte, verurteilen die Daimler AG im Mercedes Abgasskandal zu Schadensersatz. Setzen auch SIe Ihre Rechte durch. Befindet sich in Ihrem Diesel eine unzulässige Abschalteinrichtung, etwa das Thermofenster oder die Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung, dann haben Sie einen Anspruch auf Schadensersatz. Als Konsequenz aus einer erfolgreichen Klage geben Sie das manipulierte Auto an die Daimler AG zurück und erhalten im Gegensatz den Kaufpreis erstattet - lediglich eine Nutzungsentschädigung für die bereits gefahrenen Kilometer müssen Sie sich anrechnen lassen. Der wirtschaftlice Vorteil gegenüber einem Verkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist in der Regel eindeutig.

  • Ansprüche können „abgefahren“ werden.

Der Bundesgerichtshof hat 2020 in einem VW Abgasskandal Verfahren entschieden, dass sich Kläger eine Nutzungsentschädigung für die bereits mit dem Auto zurück gelegten Kilometer anrechnen lassen müssen. Je länger Sie mit der Klage warten und je länger Sie das Auto weiter nutzen, desto höher wird also der Abzug.

  • Potenziell verringerte Lebenserwartung durch Dieselupdate

Das Dieselupdate ändert die Verbrennung im Motor. Nach dem Dieselupdate wird der Stickoxidausstoß gesenkt. Um den Stickoxidausstoß zu reduzieren ist es zwangsweise nötig die Verbrennungstemperatur zu erhöhen. Die denkrichtige Konsequenz ist, dass die Lebenserwartung einzelner Bauteile durch eine höhere Verbrennung reduziert ist. Das Dieselupdate kann zudem den Sprit- und AdBlueverbrauch erhöhen.

Klar ist, dass jede Umrüstmaßnahme am Fahrzeug bzw. am Abgasverbrennungs- und Rückführungssystem von den Ingenieuren von Mercedes bei der Entwicklung des Fahrzeuges nicht vorgesehen war. Wie innerhalb von wenigen Monaten über eine Software, also einer Veränderung der Einspritzung und Abgasrückführung, der Stickoxidausstoß ohne Nachteile für das Fahrzeug gesenkt werden soll, bleibt völlig offen. So berichten zahlreiche Fahrer von einem stark erhöhten AdBlue-Verbrauch nach Durchführung des Updates und weiteren negativen Erfahrungen.

© HAHN Rechtsanwälte 2019